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Leserbrief „Kirche bleibt im Dorf, wenn wir hingehen“
Kirche übergeht Gemeinden vor Ort

Umstrittene Kirchenreform

Die Kirche bleibt im Dorf – wenn es eine lebendige Kirchengemeinde vor Ort gibt. Bischof Dr. Ackermanns Reform bringt das Gegenteil. Die Menschen brauchen eine Kirche vor Ort, einen Pfarrer, der sichtbar bleibt. Großpfarreien kann sich jede Kirchengemeinde vorstellen, jedoch ihre Zerschlagung vor Ort nicht. Wenn Verwaltungsräte vor Ort keine Verantwortung mehr haben, lässt sich schnell eine Kirche schließen. Die Kirchenführung verabschiedet sich von den Gläubigen. Vielleicht sollten wir Christen uns vom Bistum Trier verabschieden und unsere Kirche vor Ort selber führen. Unsere Kirchensteuer können wir gut selber einsetzen.


Siegfried Klemm, Oberthal