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Keramikkonzern Villeroy & Boch rutscht tief in die Verlustzone

Mettlach. Der Keramikkonzern Villeroy & Boch (V&B) bekommt die Wirtschaftskrise hautnah zu spüren. Im ersten Quartal erwirtschaftete das Unternehmen 182,2 Millionen Euro Umsatz, 17,5 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahres-Zeitraum. Das teilte V&B mit

Mettlach. Der Keramikkonzern Villeroy & Boch (V&B) bekommt die Wirtschaftskrise hautnah zu spüren. Im ersten Quartal erwirtschaftete das Unternehmen 182,2 Millionen Euro Umsatz, 17,5 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahres-Zeitraum. Das teilte V&B mit. Die Restrukturierungsmaßnahmen (Schließung von Werken, Abbau von Arbeitsplätzen) schlagen mit einem Aufwand von 60 Millionen Euro zu Buche. Aus diesem Grund rutschte der Konzern tief in die Verlustzone. Der Vorsteuer-Gewinn (EBT) des ersten Quartals liegt bei minus 70,1 Millionen Euro. Im Bereich Bad und Wellness sank der Umsatz um 19,2 Prozent auf 110,2 Millionen Euro, bei der Tischkultur um 14,8 Prozent auf 72 Millionen Euro. Vor allem der Export laufe schwach. low