Kaufhaus-Kette Woolworth macht mit 158 Filialen weiter

Kaufhaus-Kette Woolworth macht mit 158 Filialen weiter

Frankfurt. Die Rettung der Billigkaufhauskette Woolworth ist abgeschlossen. Als letzter Schritt sei es gelungen, für den Großteil der noch ausstehenden Filialen neue Mietverträge auszuhandeln, teilte Insolvenzverwalter Ottmar Hermann mit. Für 158 von 162 Filialen, die nach der Pleite fortgeführt werden sollten, gebe es nun neue Mietverträge

Frankfurt. Die Rettung der Billigkaufhauskette Woolworth ist abgeschlossen. Als letzter Schritt sei es gelungen, für den Großteil der noch ausstehenden Filialen neue Mietverträge auszuhandeln, teilte Insolvenzverwalter Ottmar Hermann mit. Für 158 von 162 Filialen, die nach der Pleite fortgeführt werden sollten, gebe es nun neue Mietverträge. Lediglich vier Woolworth-Geschäfte müssten schließen, "da keine Einigung möglich war oder der Vermieter bereits Vereinbarungen mit anderen neuen Mietern gefunden hatte". Betroffen sind demnach die Filialen Kassel, Bochum, Erfurt und Kaufbeuren im bayerischen Allgäu. Für Woolworth arbeiten nach der nun angekündigten Schließung von weiteren vier Filialen künftig noch 4180 Mitarbeiter. Woolworth hat im Saarland Filialen in Saarbrücken, Sulzbach, Völklingen, St. Ingbert und Merzig. Neuer Eigentümer von Woolworth ist die Tengelmann-Gruppe. afp