Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Jesses, Sepp bringt uns Frieden

ARRAY(0x8f05458)
ARRAY(0x8f05458) FOTO: Robby Lorenz
Meinung: Jesses, Sepp bringt uns Frieden Dietmar Klostermann

Meinung:

Jesses, Sepp bringt uns Frieden

Von Dietmar Klostermann

Woran der UN-Sicherheitsrat und der Papst scheitern, will jetzt ein rundlicher Schweizer schaffen. Sepp Blatter , Chef des Fußball-Weltverbands Fifa, hat gestern verkündet, dass er der Welt den Frieden bringen kann. "Wir bewegen Massen. Das wollen wir nutzen, um mehr Frieden, Gerechtigkeit und Gesundheit auf der Welt zu schaffen", sagt Blatter in seinem Manifest, das in der Züricher "Sonntags-Zeitung" erschien. Blatter spricht von "meiner Mission", und davon, dass er an Gott und sich selbst glaube. Wobei die Reihenfolge unerheblich ist. Damit sind alle Voraussetzungen für den Weltfrieden erfüllt: Milliarden treten friedlich vors Leder, Milliarden glotzen friedlich die Weltmeisterschaften in Krisenstaaten wie Russland und Katar, wo Blatter Friedenslichter entzündet. Wenn die Krim, der Islamische Staat und der Gaza-Streifen dann an der WM teilnehmen, kann Nicole ihr Grand-Prix-Siegerlied umschreiben: "Ein bisschen Fußball bringt Frieden überall."