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Ist der neue Hauptstadtflughafen zu klein ausgelegt?

Berlin. Noch vor dem Start des pannengeplagten Hauptstadtflughafens lassen die politisch Verantwortlichen ausloten, ob er groß genug ist. Eine aktuelle Luftverkehrsprognose soll zeigen, ob schon jetzt eine Erweiterung notwendig ist. Das kündigte der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafengesellschaft, Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), am Freitag an

Berlin. Noch vor dem Start des pannengeplagten Hauptstadtflughafens lassen die politisch Verantwortlichen ausloten, ob er groß genug ist. Eine aktuelle Luftverkehrsprognose soll zeigen, ob schon jetzt eine Erweiterung notwendig ist. Das kündigte der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafengesellschaft, Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), am Freitag an. Gleichzeitig betonte er: "Es gibt keine Notwendigkeit einer dritten Start- und Landebahn." Allerdings könnten zusätzliche Gepäckbänder unter den neu gebauten Pavillons eingerichtet werden. Laut Platzeck ist auch denkbar, das Terminal mit Zusatzgebäuden (Satelliten) auszubauen.Derzeit ist der Airport am Südrand Berlins, dessen Eröffnung kürzlich wegen Baumängeln auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, für 27 Millionen Passagiere ausgelegt. Die beiden Flughäfen Tegel und Schönefeld Alt bewältigten aber zuletzt schon 25 Millionen. dpa