Internationale Weinmesse in Schmelz

Internationale Weinmesse in Schmelz

Zum 23. Mal lädt Getränke Leistenschneider von 10.30 bis 18 Uhr zur Weinmesse ein. An 21 Ständen stellen namhafte Winzer aus Europa und Übersee mehr als 180 Weine vor.

Sommelier Lars Leistenschneider hat für die nächste Auflage der traditionsreichen Weinmesse wieder ein attraktives Angebot für alle Weinfreunde zusammengestellt: Vorgestellt werden neu aufgenommene Weine, aber auch Weine, die die Kunden bereits sehr zu schätzen wissen.
Neu mit dabei ist „Fio Wines“. Das Weingut von der Mosel wird auf der Messe von Daniel Niepoort vertreten. Der Sohn von Dirk Niepoort hat sich mit Philipp Kettern zusammengetan. Das besondere an den Weinen: Sie lagern mindestens ein Jahr, manche auch bis zu drei Jahren, in speziellen Fudern. Wieder mit dabei ist Martin Cooper. Der Önologe aus Australien betreibt mit seiner deutschen Frau Alexandra Weinbau in den Steillagen der Mosel. Er hat das traditionsreiche Weingut Kloster Ebernach übernommen und bringt sehr innovative Weine auf den Markt. Die Mosel ist außerdem mit „Ökoweinbau Welter“ und dem Weingut „Staffelter Hof“ vertreten. Das deutsche Angebot komplettieren die Weingüter „Agritiushof“ (Saar), „Schönlaub“ (Pfalz), Gälweiler (Nahe) sowie „Thörle“ und „Braunewell“ (Rheinhessen). Aus Frankreich kommen erstmals Vertreter zweier Weingüter von der Rhone nach Schmelz: „La Bastide St. Vincent“ stellt Weine aus Gigondas und Vacqueyras vor, Gérard Jacumin von der „Domaine L’Or de Line“ seine Châteauneuf-du-Papes. Neu aus Frankreich mit dabei ist auch Ackerman mit seinem Crémant de Loire. Weitere Repräsentanten aus Frankreich sind das Weingut „Willy Gisselbrecht“ (Elsaß) und die „Domaine Boucabeille“ (Roussillon). Italien ist mit zwei jungen Winzerinnen präsent: Angelica Bisci von der „Tenuta Giustini“, einem kleinen Familienbetrieb in Apulien, stellt ihre süditalienischen charaktervollen Weine vor.

Francesca Modena von der „Tenuta Il Canovino“ präsentiert Valpolicella-Weine, darunter auch den berühmtesten, den Amarone. Mit von der Partie ist aus Italien auch die „Tenuta Carretta“ (Piemont). Spanien ist neu mit Rotweinen der „Bodegas Tudanca“ aus dem Anbaugebiet „Ribera del Duero“ vertreten, außerdem die Bodegas „Tritium“ und „Escudero“ (beide Rioja), „Caudalia“ (Navarra) und „Iglesias“ (Condado de Huelva). Bernard-Massard mit Übersee-Weinen rundet die Palette ab.

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen „Frischbier’s Restaurant“ und die Luxemburger Bäckerei „Pains & Tradition“. Der Kostenbeitrag beträgt sieben Euro pro Person und wird bei einem Weineinkauf ab einem Warenwert von 50 Euro wieder erstattet. Am Eingang erhalten die Besucher einen Weinleitfaden und leihweise ein Probierglas.

Die Besucher können an den Ständen über 180 Weine probieren und Interessantes von den Winzern aus erster Hand erfahren. Foto: Oliver Morguet

Fachbesuchern wird aufgrund des Andrangs empfohlen, die Messe zwischen 11 und 15 Uhr zu besuchen. om