Innungskrankenkassen aus Saarbrücken und der Pfalz fusionieren

Innungskrankenkassen aus Saarbrücken und der Pfalz fusionieren

Saarbrücken. In der regionalen Krankenkassen-Landschaft steht eine weitere Fusion bevor. Die Saarbrücker Innungskrankenkasse (IKK) Südwest-Direkt wird mit der in Rheinland-Pfalz tätigen IKK Südwest-Plus fusionieren. Das bestätigte der Vorstandschef der IKK Südwest-Direkt, Frank Spaniol (Foto: IKK), unserer Zeitung. Die neue Krankenkasse wird IKK Südwest heißen, Sitz wird Saarbrücken sein

Saarbrücken. In der regionalen Krankenkassen-Landschaft steht eine weitere Fusion bevor. Die Saarbrücker Innungskrankenkasse (IKK) Südwest-Direkt wird mit der in Rheinland-Pfalz tätigen IKK Südwest-Plus fusionieren. Das bestätigte der Vorstandschef der IKK Südwest-Direkt, Frank Spaniol (Foto: IKK), unserer Zeitung. Die neue Krankenkasse wird IKK Südwest heißen, Sitz wird Saarbrücken sein. Damit steigt die Mitgliederzahl der saarländischen Kasse, die im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Hessen tätig ist, von derzeit 340 000 auf 440 000. Die Zahl der Versicherten - also inklusive der mitversicherten Familienangehörigen - wird sich auf 650 000 belaufen. Offiziell soll der Zusammenschluss am 1. Juli vollzogen werden. Weitere Fusionen schließt der IKK-Südwest-Chef nicht aus. "Wir denken über die Aufnahme weiterer kleinerer Mitbewerber nach", sagt Spaniol. Die neue Kasse beschäftigt mehr als 1000 Mitarbeiter, davon rund 800 im Saarland. Spaniol sieht die künftige IKK Südwest für den Wettbewerb auch unter dem einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent im Rahmen des Gesundheitsfonds gut gerüstet. "Es bleibt dabei, dass wir unseren Mitgliedern als einzige deutsche Krankenkasse 100 Euro pro Jahr zurückzahlen." Die ersten Schecks in Höhe von 25 Euro würden ab April verschickt. Der IKK-Chef geht davon aus, dass "spätestens zur Jahresmitte viele unserer Mitbewerber Zusatzbeiträge von bis zu 36 Euro pro Monat erheben müssen". Die finanzielle Unterdeckung durch den Gesundheitsfonds werde sie dazu zwingen. low