Haustadt: In Britten entfaltet sich der schönste Garten

Haustadt : In Britten entfaltet sich der schönste Garten

Mit viel Liebe gestaltet, so der präsentiert sich in Britten das Kleinod von Silvia und Joachim Adler, das beim Gartenwettwerb auf Platz eins landete.

Silvia und Joachim Adler aus Britten haben den Sieg beim Gartenwettbewerb des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine errungen. In Haustadt wurde das Ehepaar für seine liebevoll und aufwendig gestaltete Gartenanlage ausgezeichnet. In die Preisverleihung eingebettet war ein Fachvortrag zum Thema Hochbeete. Positiv überrascht zeigte sich der Kreisvorsitzende Alois Engeldinger über den guten Zuspruch über den Besuch einer Veranstaltung seines Verbandes im Saal Urhahn-Adam in Haustadt. Es mussten zusätzliche Stühle für die zahlreichen Gäste aufgestellt werden.

Neben seinem Stellvertreter Manfred Rappold, dem Kreisgeschäftsführer Karl-Heinz Schmitt und weiteren Vorstandsmitgliedern hieß Engeldinger viele Obst- und Gartenbauer, besonders aber die Wettbewerbsteilnehmer, willkommen. „Diesmal sind es mit sieben vergleichsweise wenig Teilnehmer“, befand er und erklärte:  „Vielen Dank für das Mitmachen, denn ohne Ihre Beteiligung gäbe es diesen Wettbewerb nicht.“ Auch die erste Vorsitzende des gastgebenden OGV Haustadt, Rosemarie Günther-Arand, betonte in ihrem Grußwort, froh darüber zu sein, dass so viele gekommen waren. Ihr Dank galt der Wirtin Gertrud für die Überlassung des Raumes.

Auf der Tagesordnung stand zunächst das Thema Hochbeete.  Hierzu präsentierte ihre Haustadter Vereinskollegin Petra Federspiel anhand von eindrucksvollen Bildern das eigene, mit ihrem Ehemann aus ehemaligen Leitplanken und aufgrund von Tipps der Geschäftsführerin des Landesverbandes Saarland/Rheinland-Pfalz der OGV, Monika Lambert-Debong, errichtete Hochbeet und dessen erfolgreiche Bepflanzung mit verschiedenen Sorten. Es wurde so angelegt, dass es sechs bis sieben Stunden Sonnenlicht am Tag hat. „Wir haben nur positive Erfahrungen gesammelt“, unterstrich Federspiel. Auch Kreisgeschäftsführer Schmitt stellte in einem Lichtbildvortrag einige tolle Beispiele von Hochbeeten vor, ehe es dann um das eigentliche Thema Garten-Wettbewerb ging.

Nach Engeldingers Worten war es schon faszinierend, wenn man in die gemeldeten Gärten kam. „Jeder Garten ist anders“, meinte der Kreisverbandsvorsitzende, der ebenso wie seine Verbandskollegen Rosemarie Günther-Arand, Christa Mees, Manfred Rappold und Karl-Heinz Schmitt zur Jury gehörte. Diese besichtigte die sieben gemeldeten Gärten von Michael Hanisch (Kostenbach), Jürgen Zoller (Besseringen), Ilka Theis (Haustadt), der Familien Peter Thielmann (Orscholz), David Schäfer (Buweiler), Inge und Stefan Halupka (Merzig) sowie Silvia und Joachim Adler (Britten). Aus ihnen hatten die Juroren die drei schönsten Gärten auserkoren sowie einen Sonderpreis, was nicht leicht fiel. Für ihren schönen Gemüsegarten erhielt David Schäfer mit Freundin aus Buweiler den Sonderpreis.

 Das Ehepaar Joachim und Silvia Adler in ihrem mit dem ersten Platz ausgezeichneten Garten. Im Hintergrund der Bauerngarten.
Das Ehepaar Joachim und Silvia Adler in ihrem mit dem ersten Platz ausgezeichneten Garten. Im Hintergrund der Bauerngarten. Foto: SZ/Norbert Becker

Über den ersten Platz konnte sich die Familie Silvia und Joachim Adler aus Britten für ihren recht großzügigen Garten freuen. Freude herrschte auch bei Ilka Theis aus Haustadt über den zweiten Platz für ihren schön hergerichteten großen Garten, ebenso bei der Familie Inge und Stefan Halupka aus Merzig für ihren gelungenen Stadtgarten. „Es war eine schwierige Entscheidung der Jury, die drei Erstplatzierten zu ermitteln. Ich hoffe es war interessant und spannend. Wir würden uns freuen, wenn im kommenden Jahr auch wieder der ein oder andere Gartenfreund beim Wettbewerb mitmachen würde“, meinte Engeldinger abschließend.