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Leserbrief LSVS-Skandal
Im LSVS fehlt ein Controller

Landessportverband

Der Scherbenhaufen ist groß im LSVS-Skandal. Dem Beobachter wurde eine wahre Jagd angeboten, dem sich sogar der Chefredakteur nicht entziehen konnte. Die Jagd ist beendet, der Zwölfender ist erledigt, war es das nun? Was haben wir bis heute vom Hauptbeschuldigten Geschäftsführer gehört? Die Staatsanwaltschaft hat ja noch das Präsidium im Visier, um die Frage der Untreue/Vorteilsnahme zu klären. Bei allem Gerechtigkeitssinn bleibt mir persönlich der Respekt gegenüber der bisherigen Tätigkeit der Beschuldigten auf der Strecke. Und so schlecht kann ein Klaus Meiser auch nicht sein, so wie jetzt der Stab über ihn gebrochen wurde. Wo sind denn die Personen, die von seinem Wirken profitiert haben, politisch wie gesellschaftlich? Eine solch große und verzweigte Organisation wie der LSVS hat das Ziel, den Saar-Sport erfolgreich zu machen. Das Finanzmanagement hat hier versagt. Im Organigramm fehlt hier ein Controller, dessen Position in der freien Wirtschaft nicht mehr wegzudenken ist. Denn wie sagte Franz-Josef Kiefer (Turnerbund) zutreffend: „Ich bin angetreten, den Sport nach vorne zu bringen und nicht, um Bilanzen zu lesen.“