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Leserbrief Neue Hoffnung für Direktversicherte „Das Verfassungsgericht in Karlsruhe stellt die doppelte Sozialbeitragspflicht bei der betrieblichen Altersvorsorge infrage“
Direktversicherung muss sich ändern

„Neue Hoffnung für Direktversicherte“, SZ vom 12. Oktober

Auch ich hatte wie viele meiner Arbeitskollegen im Juni 2005 über den Betrieb eine Direktversicherung abgeschlossen. Uns wurde diese zusätzliche Altersvorsorge mit Steuerbegünstigungen und Sozialbeiträgeeinsparungen empfohlen. In über elf Jahren hatte ich monatlich 200 Euro (26 600 Euro) eingezahlt. Am 1. Januar 2017 wurden 32 000 Euro ausgezahlt. Dieses Jahr musste ich hiervon 9 600 Euro Steuern zahlen. Dazu kam von der Krankenkasse eine Beitragsaufforderung von monatlich 48 Euro, zahlbar von 1. Februar 2017 bis 31. Januar 2027 (5 700 Euro). Hier hat nur der Arbeitgeber die Vorteile bei den Sozialversicherungen seiner Mitarbeiter genutzt. Sieht so gelungene Altersfürsorge aus? Nun hoffe ich, dass das Urteil des Verfassungsgerichts dies entsprechend ändert.


Werner Ackermann, Saarwellingen