Hochtief will bis zu 1000 Stellen streichen

Hochtief will bis zu 1000 Stellen streichen

Keine Einigung bei Bahn und Lokführern Die Verhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführer-Gewerkschaft GDL sind gestern ergebnislos vertagt worden. Es habe keine weiteren Annäherungen gegeben, stattdessen habe die GDL neue Forderungen gestellt, teilte die Bahn mit.

Die Gespräche befänden sich an einem "schwierigen Punkt", sagte DB-Personalvorstand Ulrich Weber. Im Zentrum des Tarifkonflikts steht die Forderung der Gewerkschaft nach einer umfassenden Absicherung von Lokführern, die zum Beispiel nach einem traumatischen Erlebnis während der Arbeit ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Hochtief will bis zu 1000 Stellen streichen

Hochtief will in Deutschland 800 bis 1000 Stellen streichen. Das kündigte Konzernchef Marcelino Fernández Verdes gestern an. Mit mehr als 80 Prozent der betroffenen Mitarbeiter sei eine einvernehmliche Einigung erzielt worden. Ziel sei es, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Hochtief beschäftigt in Deutschland rund 6000 Mitarbeiter.