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Griechische Banken dürfen keine Anleihen ihres Landes kaufen

Frankfurt. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöht den Druck auf Athen: Die Notenb ank hat griechische Geschäftsbanken angewiesen, keine weiteren Staatspapiere ihres Landes mehr zu kaufen, wie eine mit dem Vorgang vertraute Person sagte. Agentur

Das gelte auch für kurzfristige Papiere. Hintergrund ist die Sorge der Notenbanker vor einer Staatspleite Griechenlands. Denn diese könnte die Banken mit in den Bankrott reißen, wenn die Institute zu viele Staatspapiere halten. Vor dieser Abhängigkeit hatte auch Bundesbank-Präsident Jens Weidmann gewarnt. Dem Vernehmen nach ist der EZB-Rat mit der Entscheidung einem Vorschlag der europäischen Bankenaufsicht gefolgt. Zugleich hat die Zentralbank aber den Geldhahn für die griechische Institute laut einem Medienbericht erneut weiter aufgedreht. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, erweiterten die Währungshüter den Rahmen für Notkredite von knapp 70 auf über 71 Milliarden Euro.