Griechenland zahlt fristgemäß Kredit an Währungsfonds zurück

Griechenland zahlt fristgemäß Kredit an Währungsfonds zurück

Im Kampf gegen die Staatspleite können Griechenland und seine Geldgeber kurz durchatmen: Am Donnerstag zahlte Athen fristgemäß rund 450 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurück.

"Ja, ich habe mein Geld zurück", bestätigte IWF-Chefin Christine Lagarde gestern in Washington, ohne weitere Details zu nennen. Zuvor hatte die halbamtliche griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA unter Berufung auf Kreise im Athener Finanzministerium die Zahlung gemeldet.

Hätte das Euro-Krisenland seine Schulden nicht bedient, wäre es als bankrott eingestuft worden. Offen ist aber, wie lange das Geld in Athen noch reicht. Ohne rasche Hilfen droht schon bald die Pleite. Die Geldgeber von Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und IWF verlangen eine umfassende Reformliste. Erst wenn es mit Griechenland eine Einigung auf eine solche Liste gibt, können blockierte und von Athen dringend benötigte Hilfen von 7,2 Milliarden Euro fließen.