Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:43 Uhr

Glosse
Obergrenze für Zucker

FOTO: Tobias Hase / picture alliance / dpa
Von der Obergrenze war lange nichts mehr zu hören, aber abgefrühstückt ist sie noch längst nicht. Allerdings erstreckt sie sich jetzt auf einen anderen Bereich und betrifft bereits das Frühstück selbst!

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen kritisiert nämlich die Gesundheitsversprechen auf manchen Lebensmitteln und fordert Obergrenzen für Zucker, Fette und Salz. Das scheint geboten, denn offenbar wandern Kalorien durch diese Schleuser seit Jahren unkontrolliert in den Körper ein und bilden dort Fettpölsterchen, die mit der gertenschlanken Figur in Konflikte geraten.

Unverständlich also, dass die Zucker-Obergrenze bei den Groko-Verhandlungen keine Rolle gespielt hat. Möglich wären folgende Regelungen: Mehr als 200 Gramm Zucker dürfen von einer Tasse Kaffee nicht aufgenommen werden. Honigtöpfe müssen nachweisen, dass sie vorher niemandem eine geklebt haben. Denn das würde eine mit der Frühstückskultur unvereinbare Gewaltbereitschaft zeigen. Wenn aber ein Marmeladenbrötchen aufgegessen wurde, dürfen aus reiner Humanität zwei weitere folgen. Denn es handelt sich um Kaloriennachzug.