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Mann im Mond
Ein großer Sprung

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Vor Tagen wurden an dieser Stelle Überlegungen im familiären Umfeld des US-Präsidenten zur Friedenssicherung  bejubelt – völlig zur Recht. Der Wunsch der First Lady, die Festtage auf einer einsamen Insel zu verbringen, könnte in der Tat dem Wort Weihnachtsfrieden neuen Wert verschaffen, würde Melania Trump dabei auf der Gesellschaft ihres Gatten bestehen. Nur: Weihnachten geht mal rum. Und auch die einsamste Insel liegt nicht weit von irgendeinem US-Stützpunkt. Von Ulrich Brenner
Ulrich Brenner

Eine nachhaltige Option, die Welt sicherer zu machen, hat der US-Präsident nun selbst aufgezeigt, als er die Nasa anwies, Flüge zum Mond und Mars vorzubereiten – „und, vielleicht, für viele weitere Welten“. Gerade eine solche historische Reise würde die Menschheit sicher dem größten US-Präsidenten dieses Jahres zeitnah gönnen. Wenn Trump dann hüpfend Stufe um Stufe der Landefähre nimmt, um seinen Fuß in den Sand eines Himmelskörpers im Alpha-Centauri-System zu setzen, würde endlich jener Satz erfüllt, den Neil Amstrong 1969 auf dem Mond formulierte: „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit.“ Wenn er dort bleibt.