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| 20:39 Uhr

Sieben Wochen ohne?
Die Kunst des Kneifens

FOTO: dpa
Die Anforderungen werden immer höher. So lautet das Motto der evangelischen Fastenaktion in diesem Jahr „Sieben Wochen ohne Kneifen!“ Wer also davor kneifen will, muss es schon vor Beginn der Fastenzeit tun, also jetzt.

Dabei wird das Kneifen möglicherweise zu Unrecht verdammt. Zwar ist es gesellschaftlich lobenswert, sich für große Dinge zu engagieren und den Mund aufzumachen. Aber im Familien- und Arbeitsalltag kann das Wegducken vor ungeliebten Aufgaben, die man nicht mal mit der Kneifzange anfassen möchte, ein wichtiger Überlebensmodus sein. Wer da niemals kneift, wird permanent ausgenutzt und ist am Ende gekniffen. Die Mitmenschen nämlich stellen das Kneifen niemals ein, nicht einmal für sieben Minuten.

Noch dazu ist das Leben oft so absurd, dass sich immer mehr Menschen in den Arm kneifen müssen, um festzustellen: Ich träume ja gar nicht, sondern das passiert echt!

Außerdem hat das alltägliche Kneifen einen großen Vorteil: Es dürfen einem dabei auch gelegentlich Fehler unterlaufen. Denn oft kommt man am Weitesten, wenn man sich etwas verkneift.