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Glosse
Atmen wie die Profis

Glosse.
Glosse. FOTO: Tobias Hase / picture alliance / dpa
Früher haben die meisten Menschen einfach nur geatmet – so wie es ihnen in den Sinn oder durch die Nase kam. Doch diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Von Pia Rolfs

Denn in Zeiten der Zwangsachtsamkeit geht ohne bewusstes Atmen eigentlich gar nichts mehr. Dieses muss gelehrt, gelernt, ständig erprobt und zum Stressabbau genutzt werden. Etwa um den Stress abzubauen, den mit den Zeiten unbewussten, leichtfertigen Atmens noch gar nicht hatte. So empfiehlt eine Trainerin Menschen, die Dampf ablassen wollen, die 4-4-4-Atemübung: Vier Mal betont langsam in vier Sekunden langen Atemzügen ein- und wieder ausatmen. Das Ganze vier Minuten lang wiederholen. Das klingt intellektuell schon etwas anspruchsvoll. Setzt es doch voraus, dass der Betreffende nicht nur bis drei zählen kann.


Für noch mehr Entspannung sorgt nach Meinung anonymer Atemloser allerdings die 5-4-3 Regel: Fünfe gerade sein lassen, alle Viere von sich strecken und „dreiben“ lassen. Und wenn jetzt jemand auf „treiben“ korrigiert, sollte er einfach mal die Luft anhalten.