Gewinn-Einbruch bei der Deutschen Bank geringer als befürchtet

Gewinn-Einbruch bei der Deutschen Bank geringer als befürchtet

Frankfurt. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hält den Branchenprimus in der Euro-Schuldenkrise auf Kurs. Zwar haben die Turbulenzen an den Finanzmärkten im dritten Quartal das Ergebnis im Investmentbanking verhagelt, doch fiel der Gewinnrückgang des gesamten Konzerns nicht so stark aus wie von Analysten befürchtet

Frankfurt. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hält den Branchenprimus in der Euro-Schuldenkrise auf Kurs. Zwar haben die Turbulenzen an den Finanzmärkten im dritten Quartal das Ergebnis im Investmentbanking verhagelt, doch fiel der Gewinnrückgang des gesamten Konzerns nicht so stark aus wie von Analysten befürchtet. Auf einen stärkeren Schuldenschnitt in Griechenland sei man vorbereitet, Geld vom Staat werde die Bank nicht benötigen, bekräftigte gestern Finanzvorstand Stefan Krause. Der Vorsteuergewinn ging im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten Vierteljahr um rund 28 Prozent auf 942 Millionen Euro zurück. Unterm Strich verdiente das Institut 777 Millionen Euro und damit deutlich mehr als von Analysten erwartet. dpa