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Leserbrief Merkel und die Schwester CSU
Getöse ums Thema Flüchtlinge ödet an

Bundeskanzlerin Merkel II

Profilierungssucht und Wahlgetöse stehen hinter dem Verhalten der bayerischen Politakteure. Von schwesterlicher Rücksichtnahme auf den einzigen Unionsfixstern, Kanzlerin Merkel, kann keine Rede mehr sein. Will man, dass sie sich aus der Politik (auch aus der Weltpolitik) zurückzieht – Motto „Bayern first“? Wen hätte die Union für Neuwahlen anzubieten? Niemand wird mir nachsagen, ich sei Unionsanhänger. Aber das Getöse um das Flüchtlingsthema ödet einen an. Es gibt genug Politikfelder, die mit Besonnenheit und Klugheit gelöst werden müssen. Heißsporne aus dem Süden der Republik scheinen mir dazu ungeeignet.


Werner Haas, Wadern