Gesundheitsschutz gegen Fachkräftemangel

Gesundheitsschutz gegen Fachkräftemangel

Bexbach. Besserer Arbeits- und Gesundheitsschutz wird auch für kleine und mittelständische Betriebe immer wichtiger: Er hilft, dem Fachkräftemangel zu begegnen und vermindert zugleich Fehlzeiten der Beschäftigten in den Firmen. Das ergab eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projektstudie der CBM Gesellschaft für Consulting, Business und Management mbH aus Bexbach

Bexbach. Besserer Arbeits- und Gesundheitsschutz wird auch für kleine und mittelständische Betriebe immer wichtiger: Er hilft, dem Fachkräftemangel zu begegnen und vermindert zugleich Fehlzeiten der Beschäftigten in den Firmen. Das ergab eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projektstudie der CBM Gesellschaft für Consulting, Business und Management mbH aus Bexbach. "Firmen, die ganzheitlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz betreiben, haben im Wettbewerb die Nase vorn. Sie tun sich leichter, Fachkräfte zu gewinnen und dauerhaft zu binden", sagte CBM-Geschäftsführer Bernd Boczek bei der Vorstellung der Studie. Laut den Befragungen stöhnen jetzt schon drei Viertel aller Betriebe über Fachkräftemangel. Seit August 2006 waren im Saarland zwölf kleine und mittlere Unternehmen mit jeweils fünf bis 40 Mitarbeitern auf innovative Ansätze im Arbeits- und Gesundheitsschutz untersucht worden. Die Projektleiter Jörg Wilde und Anna Borg sagten, am erfolgreichsten sei die interdisziplinäre Zusammenarbeit beim Arbeits- und Gesundheitsschutz zwischen Ingenieuren, Arbeitspsychologen, Industriesoziologen sowie anderen Fachleuten. Konkrete Maßnahmen reichten von Rückenschulen bis hin zu stressärmeren Arbeitstätigkeiten, Bewegungs- und Ernährungsberatung. Für interessierte Klein- und Mittelbetriebe hat CBM einen Leitfaden entwickelt, wie unter Einbeziehung von Technik, Mensch und Organisation der Arbeits- und Gesundheitsschutz ganzheitlich und nachhaltig verbessert werden kann. Regierungsdirektorin Maria Elisabeth Berner vom saarländischen Gesundheitsministerium sagte, sie sei froh über die Unterstützung durch solche Projekte. ulo

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