Gericht in Bangladesch verbietet Film über Rana-Plaza-Unglück

Gericht in Bangladesch verbietet Film über Rana-Plaza-Unglück

Ein Gericht in Bangladesch hat einen Film verboten, der die Textilfabrik-Katastrophe im Rana-Plaza-Komplex zum Thema hat. Der Film verletze Regeln der Zensur, da er grausame Szenen und TV-Berichte vom Unglück enthalte, urteilte das Gericht.

Der Film "Rana Plaza" ist angelehnt an das Schicksal einer Textilarbeiterin, die 17 Tage lang unter den Trümmern gefangen war. Im April 2013 war das Gebäude mit mehreren Textilfirmen eingestürzt. Das Verbot des Films gelte zunächst für sechs Monate, sagte der Anwalt Mohammad Chowdhury. Er vertritt den Verband der Textilarbeiter, die das Verbot wegen der anschaulichen Schilderung des Unglücks angestrengt hatten.