Für eine bessere Quartiersentwicklung: Die inklusive KiTa Raabe in Burbach

Für eine bessere Quartiersentwicklung: Die inklusive KiTa Raabe in Burbach

Die Woge Saar und die GPS haben in Burbach/Malstatt mit ihrem Gemeinschaftsprojekt zur Quartiersentwicklung beigetragen. Die meisten Bewohner identifizieren sich mit ihrem Stadtviertel. Je breiter das Angebot vor Ort ist, umso mehr hält man sich im eigenen Stadtteil auf.

Dazu gehört auch die Bereitstellung geeigneter Betreuungseinrichtungen für Kinder. Die Wohnungsgesellschaft Saarland mbH (WOGE Saar) hat jetzt in einem gelungenen Gemeinschaftsprojekt mit der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH (GPS) eine Lücke im Betreuungsangebot im Stadtteil Burbach/Malstatt geschlossen: Die kürzlich eröffnete inklusive Tagesstätte KiTa Raabe bietet Platz für 48 Kinder von einem bis sechs Jahren.

Hell, freundlich und einladend: So präsentiert sich das zweigeschossige Gebäude in der Raabestraße, das sich hervorragend in das Stadtbild des Quartiers einpasst. Die KiTa Raabe ist auf eine inklusive Betreuung zugeschnitten und richtet sich an dem von Maria Montessori geprägten pädagogischen Konzept aus. Die GPS als Betreiber der KiTa setzt dies in hervorragender Weise um. Das alltägliche Zusammenwirken von behinderten und nichtbehinderten Kindern und der Einbezug der Eltern sowie der Nachbarschaft spielen dabei eine große Rolle.

Die räumliche und technische Ausstattung sowie die Gestaltung der KiTa Raabe richten sich nach den behinderungsspezifischen Erfordernissen, nach dem Raumprogramm für Kindertageseinrichtungen und an dem von Maria Montessori geprägten pädagogischen Konzept aus. Die KiTa betreut die Kinder in vier Gruppenräumen. Auf insgesamt 800 Quadratmetern befinden sich zudem ein Bistro, ein Mehrzweckraum und mehrere Therapieräume. Die Kinder werden von einem Team aus 20 pädagogischen Fachkräften betreut. Dabei stehen 14 Plätze für Kinder mit Beeinträchtigungen zur Verfügung.

Möglich wurde die anspruchsvolle Umsetzung durch entsprechende Förderungen des Bildungs- und des Sozialministeriums, des Regionalverbandes sowie der Landeshauptstadt Saarbrücken. Nur so war das 2,5 Millionen Euro-Projekt zu stemmen. red