Frankfurter Schau zeigt Kunst von Roni Horn

Frankfurter Schau zeigt Kunst von Roni Horn

Bazon Brock zu Gast an HBK Der deutsche Philosoph, Aktionist und Kunstvermittler Bazon Brock ist Anfang Januar Gast in der Galerie der Hochschule der bildenden Künste Saar (HBK). Außer zur Eröffnung seiner Schau „Bazon Brock.

Der Philosoph als Aktionist" am 8. Januar wird er an der Hochschule in Anlehnung an das Action Teaching am 9. und 10. Januar Workshops geben. Am Samstag, 11. Januar, findet vor dem Hintergrund von Brocks Schaffen von 13 bis 18 Uhr in der HBK-Aula die Tagung "Kuratieren heute" statt.

Einweihungskonzert von Skinner-Orgel

Das öffentliche Einweihungskonzert der neuen Skinner-Orgel in der Ingelheimer Saalkirche findet am Sonntag um 17 Uhr statt. Die von dem bekannten früheren US-amerikanischen Orgelbauer Ernest Skinner konstruierte Orgel war von der Ingelheimer Kirchengemeinde 2008 gebraucht in den USA gekauft, zerlegt und in Ingelheim wieder aufgebaut worden. Sie soll die einzige Skinner-Orgel in Europa sein. Die Kirche investierte dafür mehr als eine Million Euro. Die Instrumente haben bei Organisten einen ähnlichen Ruf wie die Marke Rolls Royce unter Autofahrern.

Frankfurter Schau zeigt Kunst von Roni Horn

In der Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert die US-amerikanische Künstlerin Roni Horn eine erweiterte Form ihrer 2005 konzipierten fotografischen Arbeit "Portrait of an Image (with Isabelle Huppert)". Noch bis zum 26. Januar ist eine 100-teilige Porträtserie der französischen Schauspielerin Isabelle Huppert zu sehen. Zudem werden 16 ausgewählte Motive des seriell angelegten Werkes in der Stadt gezeigt. Roni Horn lebt und arbeitet in ihrer Geburtsstadt New York. Einem internationalen Publikum ist sie durch die Teilnahme an der Documenta IX (1992) und an 47. der Biennale Venedig (1997) bekannt.

Sängerin Marta Eggerth gestorben

Die österreichisch-ungarische Sängerin und Operettendiva Marta Eggerth ist am Donnerstag im Alter von 101 Jahren in New York gestorben. Die in Budapest geborene Eggerth war eines der bekanntesten Gesichter des Ufa-Operettenfilms in den 30ern. Mit ihrem späteren Mann, dem Tenor Jan Kiepura, bildete sie ein Traumpaar auf Bühne und Leinwand der Zwischenkriegszeit. Über Berlin und Paris startete das Wunderkind eine internationale Karriere, eroberte die Bühne und den Operettenfilm, feierte Erfolge als "Csárdásfürstin", "Lustige Witwe" und "Blonde Carmen". Sie arbeitete mit Robert Stolz und Franz Lehár, der ihr Lieder und Stücke auf den Leib schrieb.