1800 Kinder wechseln die Schulen im Regionalverband

Anmeldezahlen an Schulen : Rund 1800 Kinder wechseln die Schulen

Knapp 1100 haben sich für eine Gemeinschaftsschule entschieden, die anderen für ein Gymnasium.

Die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen im Regionalverband liegen vor – und an keiner Schule wird es ein Losverfahren geben. Das teilt der Regionalverband mit.

1803 Kinder werden auf eine weiterführende Schule wechseln, davon 1093 auf eine der 16 Gemeinschaftsschulen. Weil manche Eltern die Anmeldefrist versäumen, werde sich die Anmeldezahl an den Gemeinschaftsschulen noch erhöhen, sagt Regionalverbandssprecher Lars Weber: „Im Vorjahr waren es zum vergleichbaren Zeitpunkt der Anmeldung 1073, zum Schuljahresbeginn aber tatsächlich 1240 Schüler.“

Unter den Gymnasien liege das Gymnasium am Schloss in Alt-Saarbrücken bei den Anmeldezahlen ganz vorne. Die Schule sei zwar grundsätzlich dreizügig, erklärt Weber, sie habe aber bereits in den vergangenen Schuljahren vier Eingangsklassen gehabt.

Für das Schuljahr 2019/20 haben sich, laut Weber, 120 Schüler angemeldet – was eine fünfte Eingangsklasse bedeuten würde. Dem haben Regionalverbandsausschuss und Bildungsministerium zugestimmt. Das Warndt-Gymnasium in Völklingen habe zwar zwei Anmeldungen mehr als die maximale Aufnahmekapazität von 87 Schülern. Aber nach Rücksprache mit dem Bildungsministerium sei das bei drei Klassen unproblematisch.

Auch die Gemeinschaftsschule Sonnenhügel in Völklingen ist grundsätzlich dreizügig. Hier liegen 95 Anmeldungen für das Schuljahr 2019/20 vor – also acht zu viel. Der Regionalverbandsausschuss habe nach Rücksprache mit dem Bildungsministerium und der Schulleitung beschlossen, die Dreizügigkeit beizubehalten. Weber: „Ab dem kommenden Schuljahr müssen Räume am Berufsbildungszentrum mitgenutzt werden.“ Dazu kommen Bauarbeiten für das neue Oberstufengebäude. Deshalb werde keine vierte Eingangsklasse gebildet. Das heißt jedoch nicht, dass gelost wird. Denn es gelte zunächst das Prinzip, dass die Kinder aus der „Sitzgemeinde“, also Völklingen, Vorrang haben. „Zehn Anmeldungen stammen von Familien, die nicht in Völklingen wohnen. Mit diesen wird das Gespräch gesucht, um Alternativen aufzuzeigen“, erklärt Weber.

Mehr von Saarbrücker Zeitung