Saalfastnacht in der Borrwieshalle in Dirmingen mit dem KKV

Kostenpflichtiger Inhalt: Kappensitzung : Die Borrwieshalle stand mal wieder kopp

Von den Tanzmäusen bis zum Männerballett: Alle gaben ihr Bestes beim KKV Dirmingen.

Die Borrwieshalle bunt glitzernd dekoriert, die Musiker gleich neben der Bühne positioniert, die Technik bestens im Griff und vor allem das Narrenvolk mit Getränken bestens versorgt: So konnte am frühen Samstagabend die heiße Phase der Saalfastnacht in Dirmingen gestartet werden. Der KKV Dirmingen hatte auch in diesem Jahr zu seiner traditionellen Kappensitzung in die Borrwieshalle eingeladen.

Die Akteure, angefangen von den Tanzmäusen bis zum Männerballett, vom Nachwuchs in der Bütt bis zu den alten Hasen, sie alle waren angetreten, um getreu dem Motto „Hoppla Hopp, die Borrwieshall steht wieder Kopp“ das närrische Publikum mit flotten Tänzen, spitzen Reden und einer ganzen Menge Stimmungsmusik bestens zu unterhalten. Nach dem Einmarsch des Elferrates ging es gleich für die elf jungen Damen der Juniorengarde zur Sache. Sie stimmten das Publikum mit ihrem flotten Marschtanz auf den abwechslungsreichen Abend ein und ernteten die erste Rakete des kurzweiligen Abends. Offiziell begrüßt wurden die Gäste durch Sitzungspräsident Hans-Peter Hoffmann, der vor allem „Jux und Dollerei“ versprach. „Am Ende des Abends hoffe ich, dass ihr alle sagt, ach was war das wieder schön“, erklärte er in Richtung treuem Stammpublikum.

Richtig voll wurde es auf der Bühne, als der jüngste Nachwuchs, die Tanzmäuse ihren Auftritt hatten. Ganz ohne Kariesgefahr verzauberten die Jungen und Mädchen mir ihren bunten Bonbons das närrische Publikum. Die flotte Choreografie gepaart mit den süßen Kostümen kam so gut bei den Gästen in der Halle an, dass die sogleich eine weitere Rakete starteten. Als Eisbrecher gingen Leon Wilhelm und Mika Kuhn als „Hans und Franz“ in die Bütt. Sie sorgten mit ihren Sprüchen über die peinlichen Eltern für viel Gelächter, hatten am Ende ihrer Rede dann aber eine Liebeserklärung an alle Mamas parat.

„Mit diesem Nachwuchs brauchen wir uns vor der Zukunft nicht zu fürchten“, erklärte Frank Klein, der zusammen mit Hoffmann für die Moderation zuständig war. Nicht nur Zuschauen, auch Mitmachen war in der Borrwieshalle immer wieder angesagt. Statt der üblichen Karnevalshits, die bestens zum Schunkeln geeignet sind, ertönte in Dirmingen, wie könnte es anders sein, „Im Dirminger Dörfche“ – eine Art Dirminger Nationalhymne, die von den Närrinnen und Narren textsicher und lautstark mitgesungen wurde.

Bis tief in den Abend erschallten die Hoppla Hopp Rufe – der KKV Dirmingen hat wieder einmal bewiesen, wie gut es sich in Dirmingen Fastnacht feiern lässt.