Wertholzsubmission „Schätze stehen in jedem Wald“ – in Neunkirchen werden die wohl wertvollsten Bäume des Saarlandes versteigert

Neunkirchen · Bei der Wertholzsubmission in Neunkirchen-Menschenhaus werden am 21. Februar 245 Stämme versteigert. Spannend ist unter anderem die Frage, welcher der teuerste Stamm ist.

Sebastian Erfurt, Förster und Leiter des Fachbereichs Holzvermarktung beim Saarforst Landesbetrieb, begutachtet auf dem Wertholzplatz in Menschenhaus/Neunkirchen das Holz für die Submission am 21. Februar 2024. Das wertvolle Holz wird unter anderem für Dauben, also Längshölzer in der Herstellung von Holzfässern verwendet.

Sebastian Erfurt, Förster und Leiter des Fachbereichs Holzvermarktung beim Saarforst Landesbetrieb, begutachtet auf dem Wertholzplatz in Menschenhaus/Neunkirchen das Holz für die Submission am 21. Februar 2024. Das wertvolle Holz wird unter anderem für Dauben, also Längshölzer in der Herstellung von Holzfässern verwendet.

Foto: Heike Jungmann

Nummer 702 sieht auf den ersten Blick aus, als sei sie hier falsch. Die Eiche ist in der Mitte in zwei Teile geborsten und wirkt wie ein Fremdkörper in der rund 200 Meter langen Lagerstätte imposanter und unversehrt scheinender Baumstämme. Das soll noch Wertholz sein, also zu schade zum Verbrennen? „Auf jeden Fall“, sagt Sebastian Erfurt mit Bestimmtheit, denn sie sei für Fassbauer durchaus interessant. Auch wenn Nummer 702, wie der Geschäftsbereichsleiter für Holzvermarktung beim Saarforst erklärt, ein Ausnahmestamm auf dem Wertholzlagerplatz Menschenhaus in Neunkirchen ist.