Fast ewig getrennt und dennoch vereint

Fast ewig getrennt und dennoch vereint

Meinung:Fast ewig getrennt und dennoch vereint

Von SZ-RedakteurDietmar Klostermann

Es gibt sie, die eine Liebe, die über alle Wendungen und Schicksalsschläge des Lebens hinweg anhält. Beschrieben hat sie der Schweizer Autor Alex Capus in seinem Roman "Léon und Louise". Die beiden, die sich im Ersten Weltkrieg verlieren, im Zweiten wieder treffen, sind bis zum Tode Léons 1986 verbunden, ohne dass jemand in der Familie davon weiß (dtv , 9,90 Euro). Um eine Liebe über die Zeiten hinweg geht es auch im Roman von Gregor Sander "Was gewesen wäre" (Wallstein-Verlag, 19,90 Euro). Astrid verliebt sich in der DDR in Julius, der noch vor dem Mauerfall in den Westen geht. Astrid bleibt zurück. 2012 im Budapester Hotel Gellert sehen sie sich plötzlich wieder. Zwei Romane, die man seiner/seinem Liebsten im Bette vorlesen sollte - sie wärmen.

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