Ex-Eigentümer GM lässt Opel-Mitarbeiter weiter zappeln

Ex-Eigentümer GM lässt Opel-Mitarbeiter weiter zappeln

Rüsselsheim. Beim Opel-Verkauf lässt General Motors (GM) die 55 000 Opel-Mitarbeiter in Europa zappeln. Der US-Autokonzern hat die von der EU-Kommission verlangte Erklärung noch nicht nach Brüssel geschickt. Das Unternehmen soll klarstellen, dass der Zuschlag für den Autozulieferer Magna ohne politischen Druck zustande kam

Rüsselsheim. Beim Opel-Verkauf lässt General Motors (GM) die 55 000 Opel-Mitarbeiter in Europa zappeln. Der US-Autokonzern hat die von der EU-Kommission verlangte Erklärung noch nicht nach Brüssel geschickt. Das Unternehmen soll klarstellen, dass der Zuschlag für den Autozulieferer Magna ohne politischen Druck zustande kam. Nur so können Bedenken der EU-Wettbewerbshüter, die den Kauf und die damit verbundenen Staatshilfen von 4,5 Milliarden Euro genehmigen müssen, aus dem Weg geräumt werden. Derweil rufen spanische Gewerkschaften zum Streik auf. Magna will nach Medienberichten im Werk Saragossa 1300 Arbeitsplätze abbauen und Kapazitäten nach Eisenach verlagern. dpa