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Leserbrief Konflikt Seehofer/Merkel
Europäische Lösung blauäugig

Konflikt Seehofer/Merkel I

Man kann nur hoffen und wünschen, dass sich Herr Seehofer diesmal in der Flüchtlingspolitik durchsetzt. Viel zu lange hat man die eigenmächtigen und fatalen Entscheidungen von Frau Merkel geduldet. Weiterhin auf eine Einigung mit anderen europäischen Länder zu hoffen, ist weltfremd und blauäugig, zumal bislang jedes Land seine eigenen Interessen vertreten hat und weiter vertreten wird. Österreich und einige Ostblockländer lassen grüßen. Eklats wie beim Bamf sind Folgen von Frau Merkels Asylpolitik, weil dort nach höchster Aufforderung ohne erforderliche Überprüfungen positive Entscheide getroffen wurden. Flüchtlinge, die schon mal abgeschoben wurden, hier Straftaten begangen haben oder in anderen Ländern bereits registriert sind, haben in Deutschland nichts verloren. All diejenigen CDU-Verantwortlichen und -Abgeordneten, die sich jetzt immer noch scheinheilig hinter ihre Bundeskanzlerin stellen, tun dies nicht mehr aus Überzeugung, sondern auch Furcht vor Verlust ihres Amtes. Kanzlerin der Deutschen ist Frau Merkel schon lange nicht mehr. Deshalb wäre es an der Zeit, von ihrem Amt zurückzutreten. Es gibt genügend Ämter außerhalb Deutschlands, in denen sie sich profilieren, aber unserem Land keinen Schaden zufügen kann.


Fred Schneider, Völklingen-Luisenthal