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Europa-League-Gruppenphase
Bayer 04 vor machbaren Aufgaben

Bayer-Trainer Heiko Herrlich.
Bayer-Trainer Heiko Herrlich. FOTO: dpa / Federico Gambarini
Trainer Heiko Herrlich und sein Profis von Bayer 04 werden in der bevorstehenden Europa-League-Saison nach Bulgarien, in die Schweiz und nach Zypern reisen müssen. Das ergab die Auslosung am Freitagmittag in Monaco.

In der Gruppe A trifft die Werkself auf den bulgarischen Serienmeister Ludogorez Rasgrad, den FC Zürich (Schweiz) und den zyprischen Pokalsieger AEK Larnaka.


„Unabhängig von der Auslosung haben wir schon vor langer Zeit ganz klar gesagt, dass wir in unserer Gruppe Erster werden und weiterkommen wollen. Wir sind der Favorit, das nehmen wir an“, sagte Bayer-Trainer Heiko Herrlich kurz nach der Auslosung.



  • Ludogorez Rasgrad: Der erst 2001 gegründete Klub (2094 Kilometer Luftlinie zur BayArena) ist so etwas wie der FC Bayern München Bulgariens. Seit dem ersten Meistertitel 2012 folgten sechs weitere Liga-Titel in den vergangenen sechs Jahren.

  • FC Zürich: Der zwölfmalige Meister in der Schweiz wird vom ehemaligen Bundesliga-Profi Ludovic Magnin trainiert (575 Kilometer zur BayArena). In der vergangenen Spielzeit belegte das Team den vierten Platz in der Super League.

  • AEK Larnaka: Der Klub aus Zypern gewann in der vergangenen Saison zum zweiten Mal den heimischen Pokal und schaffte im Anschluss die Qualifikation für die Europa League. Mit 3541 Kilometern Entfernung zur BayArena wird es das weiteste Auswärtsspiel für das Herrlich-Team in der Gruppenphase.

Die Partien in der Europa League werden wie gewohnt donnerstags um 18.55 und 21 Uhr ausgetragen. Der erste Spieltag findet am 20. September statt.