EU kann sich nicht auf CO{-2}-Grenzwerte für Autos einigen

EU kann sich nicht auf CO{-2}-Grenzwerte für Autos einigen

Die EU bleibt bei CO{-2}-Grenzwerten für Autos zerstritten: Der Ausschuss der Botschafter der 28 EU-Länder beschloss gestern, das Thema zu vertagen. Nun sollen sich die europäischen Umweltminister bei ihrem nächsten Treffen am 14.

Oktober damit befassen. Das teilte die litauische EU-Ratspräsidentschaft mit. Das Vorhaben trifft insbesondere in Deutschland auf Widerstand. Die Bundesregierung fürchtet zu harte Auflagen für die Autobranche.

Zwar hatten sich die Staaten bereits im Juni mit dem Europaparlament auf einen CO{-2}-Grenzwert von im Schnitt 95 Gramm Kohlendioxid (CO{-2}) je Kilometer bis zum Jahr 2020 geeinigt. Deutschland drängte jedoch im Nachhinein auf eine Verschiebung weiterer Verhandlungen. Vor einer Woche legte Deutschland einen neuen Vorschlag auf den Tisch, demzufolge die Hersteller den Zielwert erst 2024 für ihre Flotte erreichen müssten.

Bei den weniger umkämpften Grenzwerten für Kleinlaster bestätigten die Botschafter einen Kompromiss aus dem Sommer. Er sieht für Transporter bis 3,5 Tonnen Gewicht bis zum Jahr 2020 im Durchschnitt einen Grenzwert von 147 Gramm CO{-2} pro Kilometer vor.

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