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EU fordert von Griechenland Aktionen statt Erklärungen

Brüssel. Die EU-Kommission hat sehr zurückhaltend auf die Absicht des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras reagiert, beim nächsten EU-Gipfel am Donnerstag ausführlich über die Lage seines Landes zu berichten. Agentur

Der Chefsprecher der Behörde sagte gestern: "Die Kommission ist der Auffassung, dass dies der Augenblick der Arbeit ist und nicht der Erklärungen."

Der Sprecher wies auf die Gespräche von Griechenland und seinen Geldgebern hin, die seit vergangener Woche in Athen und Brüssel laufen.

Ziel dabei ist es laut Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem , sich bis Ende April auf den Abschluss des verlängerten Hilfsprogramms zu einigen, damit verbliebene Milliardenhilfen fließen können. "Es gibt einen Prozess, die Frist ist gegeben, alle Beteiligten sind sich darüber klar", resümierte der Sprecher der Kommission.

Unterdessen hat Griechenland gestern fristgemäß 588 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) gezahlt. Dies bestätigten Kreise des Finanzministeriums. Das Land muss am 20. März weitere 336 Millionen Euro an den IWF zurückzahlen. Die Kassen in Athen sind fast leer.