EU einigt sich mit USA über Weitergabe von Bankdaten

EU einigt sich mit USA über Weitergabe von Bankdaten

Brüssel. Das neue "Swift"-Abkommen steht: Die EU-Kommission hat sich mit den USA auf einen Text über die Weitergabe von Daten europäischer Bankkunden an US-Geheimdienste geeinigt. Das teilte die -EU-Kommission gestern mit. Nun müssen die 27 EU-Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament dem Abkommen noch zustimmen

Brüssel. Das neue "Swift"-Abkommen steht: Die EU-Kommission hat sich mit den USA auf einen Text über die Weitergabe von Daten europäischer Bankkunden an US-Geheimdienste geeinigt. Das teilte die -EU-Kommission gestern mit. Nun müssen die 27 EU-Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament dem Abkommen noch zustimmen. Das Parlament, das im Februar den ersten Entwurf wegen datenschutzrechtlicher Mängel ablehnte, hat bereits Bedenken angemeldet. Die EU-Kommission will noch im Juli die Zustimmung des Parlaments erreichen. Viele Abgeordnete kritisieren die lange Speicherfrist der Daten von fünf Jahren. Sie lehnen ab, dass große Datenpakete an die USA gegeben werden sollen. Seit Monaten sorgt das Abkommen für Ärger in der EU. Es erlaubt US-Terrorfahndern, Daten von Bankkunden abzurufen, die der in Belgien ansässige Finanzdienstleister Swift verwaltet. Auf diese Weise wollen die USA die Finanzströme des internationalen Terrorismus kappen. dpa