EU deckelt Gebühren beim Kreditkarten-Einkauf

EU deckelt Gebühren beim Kreditkarten-Einkauf

Für den Einkauf mit Kredit- und EC-Karten werden in Europa künftig geringere Gebühren fällig. Damit würden Händler entlastet und letztlich auch die Kunden, betonte das EU-Parlament nach Verhandlungen mit Vertretern der 28 EU-Mitgliedstaaten.

Bei der Deckelung geht es um Verarbeitungsgebühren, die Banken von den Einzelhändlern verlangen, wenn Kunden beim Einkauf mit Karte zahlen. Die Händler schlagen diese Gebühren meist auf die Preise auf. Künftig dürfen sich die Gebühren bei Kreditkarten höchstens auf 0,3 Prozent des Kaufpreises belaufen, bei EC- und anderen Bankkarten auf 0,2 Prozent. Laut EU-Kommission betrug die durchschnittliche Gebühr in Deutschland im vergangenen Jahr bei Kreditkarten 1,8 Prozent und bei EC- und sonstigen Bankkarten 0,49 Prozent.