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Püttlingen
Entscheidung über E-Bike-Ladestationen in Püttlingen vertagt

Püttlingen. Mit großer Mehrheit sprach sich der Werksausschuss der Stadt Püttlingen in seiner jüngsten Sitzung dafür aus, die Verkehrsführung in der Straße „Am Marktplatz“ nicht zu verändern. Hintergrund: In der Vergangenheit gab es Überlegungen, die bestehende Einbahnstraßen-Regelung umzukehren.

Diesen Plänen wurde in einer Sitzung der Lenkungsgruppe „Aktives Zentrum“ widersprochen. In dieser Gruppe sitzen Gewerbetreibende, Kommunalpolitiker, Verwaltungsexperten, Anwohner und interessierte Bürger. Deren Willen wird nun Rechnung getragen. Ob allerdings der überörtliche Köllertalradweg die Berechtigung erhält, dass auch gegen die Einbahnrichtung mit dem Fahrrad gefahren werden darf, soll, insbesondere unter Sicherheitsaspekten, erneut geprüft und erst danach entschieden werden.


Das Gleiche gilt für die Einführung und den Bau von sogenannten E-Bike-Ladestationen im Stadtgebiet. Landauf landab stellt die Saarbrücker GIU (Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung) solche Ladestationen hin. Es gibt sie in allen denkbaren Varianten, mit und ohne Dach, mit und ohne Fahrradgarage, aber immer mit verschließbaren Fächern, in denen Pedelec-Besitzer ihre leer gefahrenen Akkus aufladen können. Gregor Fricker von GIU: „In vier Stunden ist der Akku vollständig aufgeladen, aber bereits nach einer Stunde ist ein Ladevolumen von 70 Prozent erreicht, und Sie können problemlos weiterradeln.“

Also: Man trinkt am Püttlinger Kulturbahnhof einen Kaffee, geht ins Trimmtreffbad schwimmen oder besichtigt in Köllerbach die Burg, Uhrmachers Haus oder die historische Martinskirche und verfügt danach wieder über einen voll geladenen Fahrrad-Akku. Denkbar ist, dass die Stadt Püttlingen die Ladestationen für die Nutzer kostenlos anbietet oder dass diese, pro Stunde, 50 Cent Ladegebühr berappen müssen. Die Entscheidung über die Einführung der E-Bike-Ladestationen wird in einer der nächsten Sitzungen getroffen.