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Leserbrief Entführung aus dem Serail
Dieser Verriss ist nicht berechtigt

Entführung aus dem Serail

Wir haben die Aufführung besucht, sind mit Menschen ins Gespräch gekommen. Von allen Seiten Unverständnis über die „Ernüchterung im Serail“, die SZ-Redakteur Oliver Schwambach bei der Premiere empfunden hat. Den Knüppel schwingt er schon zu Beginn seiner Kritik, auch wenn er versucht, dies zu relativieren. Wer bei Serail an Prunk denkt, dem kann die Kargheit des Bühnenbildes nicht gefallen. Immerhin konnte Schwambach mit geschlossenen Augen die ausgezeichneten Stimmen und das überragende Orchester genießen, was er leider erst zum Schluss erwähnt. Es bleibt der Eindruck eines Verrisses, der nicht berechtigt ist.


Manja Fezzardi-Geier, Merzig