Energie sparen durch Wärmepumpe mit Fotovoltaik

Energie sparen durch Wärmepumpe mit Fotovoltaik

Die Wärmepumpe zählt zu den Großverbrauchern eines Haushalts. Doch die eigene Fotovoltaikanlage kann sinnvoll eingesetzt werden, um die Betriebskosten der Wärmepumpe zu senken.

Viele Hausbesitzer fragen sich, wie sie in Zukunft sowohl energiesparend als auch zuverlässig heizen können. Mit der zunehmenden Verbreitung von regenerativen Energiesystemen wächst auch die Bereitschaft der Verbraucher und Endverwender, Strom selbst zu produzieren.

Für Fotovoltaikanlagen bieten sich derzeit zwei Möglichkeiten an, den erzeugten Solarstrom zu verwerten: Der Strom kann entweder vollständig ins Netz eingespeist oder teilweise beziehungsweise vollständig selbst genutzt werden. Wie zum Beispiel in Verbindung mit einer Wärmepumpe. Diese ist eine effiziente Art der elektrischen Wärmeerzeugung. Dabei werden aus einer Kilowattstunde Strom unter Nutzung kostenloser Umweltwärme bis zu vier Kilowattstunden Wärme gewonnen.

Ein Überschuss aus Fotovoltaik-Energie kann für die Wärmepumpe eingesetzt werden, um zu heizen. Der selbst erzeugte Strom betreibt in der einfachsten Variante eine reine Brauchwasser-Wärmepumpe. Wird im Haushalt nicht genügend Strom abgenommen, lädt die Trinkwasser-Wärmepumpe den Wasserspeicher. Sie wandelt Strom effizient in Wärme um und speichert diese. Die zweite Variante ist der Betrieb einer Wärmepumpe zur Gebäudeheizung. Der überschüssige Strom wird dann in Wärme umgewandelt und gespeichert.

Die Regelung der Stromzuteilung aus dem Haushaltsstromkreis übernehmen Schnittstellen, Wechselrichter oder Energie-Management-Systeme. Die Kombination einer Wärmepumpe mit einer Fotovoltaikanlage lässt sich zusätzlich um einen Solarstromspeicher ergänzen, damit der Strom auch dann zur Verfügung steht, wenn die Sonne nicht scheint.

Wer eine Photovoltaikanlage mit einer Wärmepumpe kombinieren möchte, sollte sich gezielt für eine Wärmepumpe entscheiden, die den Eigenverbrauch optimiert und ihren Betrieb an die Erzeugung der Fotovoltaikanlage anpassen kann. Mit der Kombination aus Solarstrom und Wärmepumpe spart man also Heizkosten, Betriebsstrom der Wärmepumpe und CO2-Emmissionen. Im Schnitt deckt die Fotovoltaikanlage ungefähr 30 Prozent des Strombedarfs einer Wärmepumpe. Jedoch kann dieser Wert je nach Effizienz-Standard eines Gebäudes variieren und sich bei Nutzung eines intelligenten Managementsystems erhöhen.

Die Montage und Installation sowie Serviceleistungen sollte man immer von einem Fachmann durchführen lassen. Für die Wärmepumpe und die Fotovoltaikanlage kann man zudem auch mit staatlichen Förderungen rechnen. red