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Ein winterliches Weihnachtsmärchen

Im vergangenen Jahr zog der Weihnachtsmarkt 250.000 Besucher an.
Im vergangenen Jahr zog der Weihnachtsmarkt 250.000 Besucher an. FOTO: B&K / GMLR
Am morgigen Samstag öffnet der St. Wendeler Weihnachtsmarkt seine Tore. Dank seines stilvollen Ambientes, seines besonderen Charmes und seines abwechslungsreichen Programms hat er sich zu einem der schönsten Märkte in Deutschland entwickelt – und ist zu einem Tourismus-Magneten geworden.

Der St. Wendeler Weihnachtsmarkt steht wieder vor der Tür! Abseits von Einkaufsstress und Adventsrummel lockt der beliebte und stimmungsvolle Markt von Samstag, 8. Dezember bis Sonntag, 16. Dezember, mit ausgefallenem Kunsthandwerk, kreativen Bastelarbeiten ohne Ramsch und Kitsch, weihnachtlichen Dekorationen, regionalen Delikatessen, kulinarischen Leckereien und zahlreichen weiteren Höhepunkten.


In der Fußgängerzone sowie der Innenstadt rund um das Rathaus und den Dom sorgen neben der stilvollen Weihnachtsbeleuchtung offene Feuerstellen für Wärme und Behaglichkeit. Selbst Adventsmuffel können sich dieser Vorweihnachtsstimmung schwerlich entziehen.

An mehr als 170 liebevoll herausgeputzten Weihnachtshäuschen findet sich das ein oder andere originelle Geschenk für das anstehende Fest. Das ist aber längst nicht alles. Der Weihnachtsmarkt bietet viel mehr Sehenswertes: Händler in historischen Gewändern, „Handwerksleut“, demonstrieren anschaulich alte Handwerkskunst und jeden Tag faszinieren Spielleute ihr Publikum auf der Bühne und in den geschmückten Gassen.



Mit ihren Tricks und wunderbaren Improvisationen wickeln sie ihr Publikum galant um den Finger - Mimik, Magie und viel Situationskomik zum Gucken, Verweilen und Spaß haben. Die Weisen aus dem Morgenland lagern mit ihren Kamelen mitten in diesem Treiben im Stall zu Bethlehem. Die Weihnachtsgeschichte wird dort täglich um 13.30 und um 17 Uhr aufgeführt.

„Der Weihnachtsmarkt lockt viele nationale und internationale Gäste in die Stadt“, freut sich Bürgermeister Peter Klär. „Rund 250.000 Besucher kamen im vorigen Jahr, davon zirka 25.000 Bustouristen. Die wirtschaftliche Rolle des Weihnachtsmarktes ist also enorm“, sieht der Verwaltungschef die Idee und das Konzept bestätigt. „In unserem Bemühen, den Markt von Mal zu Mal aktiv weiterzuentwickeln und zu verbessern, blicken wir unserem Ziel, die Besucherzahlen noch zu steigern, überaus optimistisch entgegen.“

Auf verlängerte Öffnungszeiten können sich die Besucher am Wochenende freuen: Auch in diesem Jahr öffnet der St. Wendeler Weihnachtsmarkt seine Tore von Freitag bis Sonntag eine Stunde länger, nämlich von 11 bis 21 Uhr. Somit haben die Besucher mehr Zeit, im Lichterglanz und beim abwechslungsreichen Bummel Weihnachtsvorfreude aufkommen zu lassen.

Dass der St. Wendeler Weihnachtsmarkt so beliebt ist, dafür sorgen viele weitere Attraktionen: Täglich um 14 Uhr und um 17 Uhr bahnt sich beim „Theater Feuervogel“ ein imposant großer, knorriger Wurzelwagen – begleitet von einer Parade aus phantastisch skurrilen Stelzenwesen – seinen Weg über den Weihnachtsmarkt, um auf die große Feuervogel-Weihnachtsshow am Abend (19 Uhr beziehungsweise 19.30 Uhr am Wochenende) einzustimmen.

Ein ganz besonderes Erlebnis, gerade für Kinder, ist der Zwergenwald in der Balduinstraße an der alten Stadtmauer. Die Bewohner der 19 liebevoll herausgeputzten Zwergenhäuschen sind 30 Zentimeter klein und doch die großen Stars des Marktes.

Mehr als dreihundert zipfelbemützte, quicklebendige Kerlchen tummeln sich in dieser bezaubernden Miniaturwelt. Die Winzlinge feiern Hochzeit, schlemmen im „Café Überzwerg“, entspannen in der Sauna oder büffeln in der Schule. Die „Eltern“ der kleinen Wichtel, eine Gruppe begeisterter Bastler um Mechthild Marx, haben in vielen tausend Freizeitstunden diese bundesweit einmalige Attraktion geschaffen.

Der Mittelpunkt des Marktes ist die unvergleichliche, riesige Weihnachtspyramide: Das zwölf Meter hohe Prunkstück ist eine überdimensionale Ausgabe der filigranen Schmuckstücke aus dem Erzgebirge. Mit den herrlichen handgeschnitzten Figuren, den prächtig gestalteten Schau-Vitrinen und üppigem Lichterschmuck wird sie von den Besuchern viel bestaunt.

Auch der Nikolaus persönlich schaut natürlich mit seinen Rentieren in St. Wendel vorbei. Die kleinen Besucher dürfen sich jeden Tag in der Balduinstraße um 11.30 Uhr, 14.30 Uhr sowie um 18.30 Uhr zu ihm auf den Schlitten setzen und ihm ihre Weihnachtswünsche anvertrauen.

Für Vorfreude aufs Weihnachtsfest sorgt auch die „Himmlische Meile“: Mannshohe Nussknacker und ein fröhlicher Weihnachtsmann aus den Werkstätten des Erzgebirges lachen dem Besucher entgegen. Ein von dem St. Wendeler Künstler Karl Heindl geschaffener „Krippenweg“ zeigt die ganze Vielfalt dieser Kunst.

Geheimtipp für alle Nachtschwärmer: Täglich ab 19 Uhr dreht der Nachtwächter Ortwin mit Hellebarde, Horn und Laterne seine Runde und beschließt den Markt. Heimische Chöre und Musiker verbreiten besinnlich-vergnügte, vorweihnachtliche Stimmung Zum Ende eines jeden Markttages schallen von der Balustrade der Basilika die Weisen der Turmbläser weit durch die Stadt.

Die Krippenausstellung im Missionshaus ist mit 450 Exponaten aus aller Welt eine der größten ihrer Art in der Region. Am 8., 9., 15. und 16. Dezember, jeweils von 14 bis

17.30 Uhr, bringt ein Weihnachts-Shuttle interessierte Besucher im Halb-Stunden-Takt vom Weihnachtsmarkt – Haltestelle Evangelische Kirche – zum Missionshaus.

Im Internet:

https://tourismus.sankt-
wendel.de/maerkte/
weihnachtsmarkt