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Nach Vorfällen in Dortmund
Polizei gibt Tipps gegen sexuelle Übergriffe

In Dortmund häufen sich in den vergangenen Tagen sexuelle Übergriffe auf Frauen. Daher da hat die Polizei nun Hinweise veröffentlicht, wie Frauen sich schützen können.

Mindestens drei Frauen sind innerhalb von nur sechs Tagen in Parks oder Waldgebieten von einem bislang unbekannten Mann überfallen und zu sexuellen Handlungen genötigt worden. Die Polizei Dortmund hat geht davon aus, dass es sich um einen Mehrfachtäter handelt und er erneut zuschlagen könnte. Daher haben die Beamten nun Präventionshinweise veröffentlicht, die Frauen helfen sollen, sich vor sexuellen Übergriffen zu schützen.


Im Falle eines Übergriffs rät die Polizei selbstbewusst aufzutreten, dabei aber keine Gewaltanwendung zu provozieren. Laut Polizei suchen sich Sexualstraftäter für ihre Taten stets vermeintlich Schwächere aus. Der erste Schritt, um sich vor solchen Tätern zu schützen, sei ein sicheres und selbstbewusstes Auftreten und entsprechende Mimik.

Sollte der Täter sich davon nicht abhalten lassen, rät die Polizei unbedingt jede Gelegenheit zur Flucht zu nutzen: „Setzen Sie hierfür gegebenenfalls auch heftige körperliche Gegenwehr ein.“



Darüber hinaus habe die Dortmunder Polizei verstärkt Beamte im gesamten Stadtgebiet eingesetzt. Auch eine Fahrrad- und Reiterstaffel sind im Einsatz. Der gesuchte Täter ist etwa 40 Jahre alt und 1,70 bis 1,75 Meter groß. Er hat kurze dunkle Haare und ist von schmaler Statur. Bekleidet war er bei einer Tat mit einer grauen Jogginghose und einem weißen T-Shirt.

"Ich kann gut verstehen, wenn diese abscheulichen Taten zur Verunsicherung in der Bevölkerung führen", sagt Polizeipräsident Gregor Lange.

Eine Bitte des Polizeipräsidenten an die Bürgerinnen und Bürger lautet: "Scheuen Sie nicht davor zurück, uns nicht nur im Notfall zu kontaktieren, sondern sprechen Sie uns auch an, wenn Sie besorgt sind und Hilfe benötigen."

Telefonisch nimmt die Kriminalwache der Dortmunder Polizei Zeugenhinweise weiterhin unter folgender Telefonnummer entgegen: 0231 - 132 7999.

(skr)