Die Terrasse für den Sommer bereit machen

Die Terrasse für den Sommer bereit machen

Wer seine Terrasse für den Sommer fit machen möchte, sollte vielleicht auch über einen neuen Belag nachdenken. Hier finden Sie Tipps, wie Sie Ihre Terrasse in eine richtige Sommeroase verwandeln können.

Jetzt, da die Sonne wieder ihre wärmende Kraft entfaltet, gibt es wohl kaum einen schöneren Ort zum Entspannen als die eigene Terrasse – möglichst mit Blick ins Grüne. Um hier in regelrechte Urlaubslaune versetzt zu werden, braucht es nicht viel. Ein paar Dinge sind jedoch unerlässlich für stilechtes Terrassen-Vergnügen.

Für den nötigen Komfort und ein harmonisches Ambiente in der Natur sorgen natürliche Terrassenböden aus Cotto (Terracotta) oder Holz. Bei der Wahl des Bodenbelages für die Terrasse sollte aber auch die praktische Seite nicht vergessen werden. So sollte das Holz unbedingt wetterfest bzw. sollten die Fliesen in jedem Fall frostfest sein, damit sich der Aufwand für die Wintervorbereitungen in Grenzen hält. Ebenfalls beliebt als Terrassenboden sind WPC-Dielen. WPC ist die Abkürzung für „Wood Plastic Composite“, was so viel wie „Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff“ bedeutet. Terrassendielen aus WPC werden in der Regel aus 60 Prozent Holz in Form von Holzspänen und Sägemehl sowie 40 Prozent Kunststoff und entsprechenden Additiven hergestellt. Auch Stein in den verschiedensten Varianten eignet sich hervorragend als Terrassenboden. Denn Terrassenbeläge aus Naturstein, Feinsteinzeug und Beton sind besonders witterungsbeständig und pflegeleicht (siehe Info).

Für mediterranes Flair im Freien sorgen in erster Linie die richtigen Pflanzen, z.B. Zitronen- oder Olivenbäumchen oder auch Palmen – am besten in schönen, großen Terracotta-Töpfen. Wichtig: Im Winter müssen diese unbedingt ins Haus bzw. in den Wintergarten gebracht werden, damit man sich auch im folgenden Sommer daran erfreuen kann!

Welche Art des Sonnenschutzes man auf der Terrasse wählt, hängt vom jeweiligen Einsatzzweck ab. Soll die Verschattung beispielsweise längerfristig bleiben? Dann eignet sich ein fest installiertes Sonnensegel aus wasserdurchlässigem Material, das selbst bei Wind nicht eingeholt werden muss. Für Terrassen, die häufig tief stehender Sonne ausgesetzt sind, kommt am ehesten ein Sonnenschirm in Frage. Besonders beliebt sind hierbei verstellbare Seitenmastschirme in mediterranen Farben wie Weiß, Hell- oder Azurblau. Als ebenso praktisch erweist sich eine Markise, die als Roll- oder Faltvariante bei Bedarf einfach ein- und ausgefahren wird. Ob uni, gestreift oder mit individuellen Mustern – farblich bleiben bei der Wahl des passenden Tuchs nahezu keine Wünsche offen.

Am Abend ist stimmungsvolles Licht auf der Terrasse unerlässlich. Romantische Kerzenbeleuchtung, möglichst in Form von Windlichtern, ist hierfür ideal. Denn diese gehen beim ersten Windhauch nicht sofort wieder aus. Ansonsten empfehlen sich regulierbares Halogenlicht oder moderne LED-Leuchten: Die gibt es inzwischen auch mit warmem Licht, das dem Sonnenlicht vom Lichtspektrum sehr ähnlich ist. Regulierbar sollte es sein, um die Lichtintensität den jeweiligen Bedürfnissen anpassen zu können, das heißt von der leichten Lichtuntermalung bis hin zur Ausleuchtung zum Lesen. Achtung: Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Elektroinstallation auch wasser- und wetterfest ist!

WPC-Dielen auf der Terrasse lassen sich sehr leicht reinigen und eine aufwendige Pflege- behandlung mit Ölen oder Lasuren ist nicht mehr notwendig. Foto: GMLR

Um die eigene Terrasse auch möglichst lange nutzen zu können, sollte für die kühleren Frühjahrs- bzw. Herbsttage unbedingt an die Anschaffung von Heizstrahlern gedacht werden. Diese können sowohl elektrisch als auch gasbetrieben sein. Außerdem unverzichtbar: wetterfeste und dabei trotzdem schöne Möbel. Zum Glück gibt es davon inzwischen eine große Auswahl und nicht mehr nur Kunststoff-Monoblocks.   tdx/lx