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Leserbrief Katja Feldmann
Die Stimmabgabe wird erschwert

Volksbegehren G9

Vor Wochen wurde über das Volksbegehren G9 berichtet, dass erst wenige Stimmen abgegeben wurden, was sich auf Schwierigkeiten bei der Stimmabgabe zurückführen lässt. Ich gab meine Stimme ab und wollte dies auch im Auftrag meines Mannes tun, was mir trotz Vollmacht und Ausweis aber verwehrt wurde. Da dies mit Sicherheit kein Einzelfall ist, halte ich es für ungerecht und eine Einschränkung der Ausübung unserer Meinungsfreiheit, dass eine Stimmabgabe per Brief nicht möglich ist. Dadurch gehen viele wichtige Stimmen berufstätiger Eltern verloren, was das Erreichen der nötigen Stimmenanzahl erheblich erschwert.