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| 20:10 Uhr

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" meint zur Nahost-Reise von Papst Benedikt:

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" meint zur Nahost-Reise von Papst Benedikt: Skeptiker mögen sagen, es könnten auch noch 20 weitere Päpste ins Heilige Land kommen, Frieden werde es trotzdem nicht geben. Doch wie Terror und Gewalt beginnen auch Vernunft und Barmherzigkeit in den Herzen und Köpfen der Menschen

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" meint zur Nahost-Reise von Papst Benedikt: Skeptiker mögen sagen, es könnten auch noch 20 weitere Päpste ins Heilige Land kommen, Frieden werde es trotzdem nicht geben. Doch wie Terror und Gewalt beginnen auch Vernunft und Barmherzigkeit in den Herzen und Köpfen der Menschen. Dass letztere Werte in dem aufgeheizten Klima obsiegen, dafür hat Benedikt geworben, aufrichtig, einfühlsam und fair. Sein zum Ausdruck gebrachtes tiefes Mitgefühl mit dem Leid der Palästinenser war keine einseitige Schuldzuweisung an Israel. Der Papst hat sich auf beiden Seiten ein Bild von den schrecklichen Folgen des Konflikts gemacht. Die "Augsburger Allgemeine" kritisiert den Umgang mit dem Waffengesetz: Wo sind die Schützen in dieser Debatte? Wo sind ihre realistischen Vorschläge? Wer selber aktiv an der Lösung eines Problems mitarbeitet, der schützt sich am besten vor Schnellschussgesetzen. So aber wird eine zahlreiche und übrigens traditionsreiche Personengruppe unter Generalverdacht gestellt. Für die Politik gibt es nun mal nichts Bequemeres, als ein Problem per Gesetz am Schreibtisch zu lösen.Die "Thüringer Allgemeine" widmet sich den Bad Banks: Das Bad-Bank-Gesetz ist auf dem Weg. Immerhin: Die zentrale, staatlich betriebene Sondermülldeponie, wie sie die Bankenbranche gern gesehen hätte, wurde verhindert. Die faulen Papiere sollen an jedem Geldhaus angebunden bleiben. Sie werden nur aus den Kellern, wo sie die Bilanzen aufweichen, in die Garagen verbracht. Die Umzugskosten sollen die Banken selbst abstottern. Ob das so funktioniert, vor allem, ob der Steuerzahler verschont bleibt, ist fraglich. Die "Märkische Oderzeitung" meint zum selben Thema: Es ist gut, dass dieses Gesetz kommt. Die spannende Frage aber ist nun, ob es in der nötigen Breite wirkt. Und da muss man Zweifel haben. Auch weil man schnell sein wollte, schreckte man vor dem juristisch komplizierten Zwang zur Bad Bank zurück. Obwohl der Bund in Sachen Schutzschirm mit der Freiwilligkeit im Finanzgewerbe schlechte Erfahrungen gemacht hat. Da muss man wohl auf die Lernfähigkeit der Manager hoffen. Erfreulich ist, dass man nicht einfach Institute und Aktionäre aus der Verantwortung entlässt.