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| 21:07 Uhr

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" meint zur Debatte um die SPD-Kandidatin für das Bundespräsidentenamt, Gesine Schwan:

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" meint zur Debatte um die SPD-Kandidatin für das Bundespräsidentenamt, Gesine Schwan: Längst bedauern viele Genossen, dass sie eine Bewerberin gegen den populären Amtsinhaber aufgestellt haben. Die Niederlage scheint programmiert. (. .

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" meint zur Debatte um die SPD-Kandidatin für das Bundespräsidentenamt, Gesine Schwan: Längst bedauern viele Genossen, dass sie eine Bewerberin gegen den populären Amtsinhaber aufgestellt haben. Die Niederlage scheint programmiert. (. . .) Deshalb jetzt die demonstrative Rückendeckung durch Müntefering, deshalb der Versuch Schwans, sich auf den letzten Metern als Vordenkerin in der Wirtschaftskrise zu profilieren. Dies wirkt wenig souverän, vor allem wenn sie erneut von der Gefahr einer "explosiven Stimmung" spricht. Die "Westdeutsche Zeitung" aus Düsseldorf kommentiert die sinkenden Preise für Lebensmittel: Schrumpfende Energie- und Lebensmittelpreise wirken besser als jedes Konjunkturpaket. Doch auf Dauer sind die Risiken und Nebenwirkungen eines ruinösen Preiskampfes absehbar: Die Konzentration des Einzelhandels schreitet dramatisch voran, während der Kostendruck auf die Lieferanten steigt. Das Schicksal der Milchbauern, nicht mehr kostendeckend produzieren zu können, würde dann noch eine Vielzahl anderer Berufsgruppen treffen.Im Berliner "Tagesspiegel" schreibt der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher zur Außenpolitik der USA: Obamas Versuch, ein neues Kapitel in den Beziehungen zum Iran zu eröffnen, verdient Unterstützung. (. . .) Europa hat sich - und das zu Recht - über die Alleingänge der Bush-Administration beklagt. Es sollte jetzt nicht durch konzeptionelle Inaktivität den neuen Präsidenten in eine Alleingangsrolle drängen. Man sollte sich in Europa auch bewusst sein, wie viel altes Denken Obama in den USA noch überwinden muss angesichts der noch immer einflussreichen neokonservativen Kräfte. Da können zukunftsorientierte Vorschläge der europäischen Partner hilfreich sein.Zum Drogenbericht der Regierung mit der hohen Zahl jugendlicher "Koma-Säufer" schreiben die "Stuttgarter Nachrichten": Wer sich bei Stadt- und Dorffesten umsieht, kann leicht erkennen, wie es so weit kommen konnte: Erwachsenes Kampftrinken ist gesellschaftsfähig. Der Nachwuchs spielt mit der Unerbittlichkeit der Jugend nur nach, was volljährigen Vorbildern selbstverständlich erscheint. Deshalb: Es geht um unser aller Umgang mit Alkohol. Nur die Exzesse von Jugendlichen anzuprangern, ist scheinheilig.