Die Magie des Vibrafons

Die Magie des Vibrafons

Saarbrücken. Der künstlerische Leiter des Festivals Jazz Transfer Wolfgang Krause vom Förderverein Jazz Syndikat hat zur Eröffnung Combos aus Frankreich und Deutschland präsentiert. Kooperationspartner war das Institut d'Études Francaises. Ein "deutsch-französisches Jazz-Weekend" am 25. und 26. November in Freyming-Merlebach bildet das JT-Finale

Saarbrücken. Der künstlerische Leiter des Festivals Jazz Transfer Wolfgang Krause vom Förderverein Jazz Syndikat hat zur Eröffnung Combos aus Frankreich und Deutschland präsentiert. Kooperationspartner war das Institut d'Études Francaises. Ein "deutsch-französisches Jazz-Weekend" am 25. und 26. November in Freyming-Merlebach bildet das JT-Finale.Im Mittelpunkt standen am Freitag die bernsteinfarbenen Klänge des Vibrafons, zentrales Instrument dieses Jahrgangs. In jazzrockigem Umfeld verortete Franck Tortiller, bekannt von seinen JT-Gastspielen als Leiter des französischen Jazz-Nationalorchesters, das Stabspiel. Am stärksten war das Tortiller-Quartett mit Matthieu Michel (berückender Flügelhorn-Schmelz), Fred Monino (flinke E-Bass-Pirouetten) und Patrice Héral (druckvolles Schlagzeug) bei locker-flockig tänzelnden und ohrwürmigen Themen aus der Feder des aus Burgund stammenden Chefs - da keimten südlich-sonnige Vibrationen.

Ganz dem klassischen modernen Jazz verpflichtet empfahl sich dann das Vibrafon-Urgestein Wolfgang Schlüter (geb. 1933) aus Berlin. Bei Hommagen in Noten an einstige Weggefährten wie Albert Mangelsdorff und Peter Rühmkorf ließ er die Schlegel tanzen, dass es eine Freude war. Dass sich hier eine geradezu magische Aura einstellte, war auch Schlüters mitreißend swingenden jungen Begleitern Boris Netsvetaev (bestechende Klavier-Stringenz), Philipp Steen (konstruktive Kontrabass-Ökonomie) und Kai Bussenius (filigraner Schlagzeugteppich) zu danken, alle ehemalige Schlüter-Schüler. Verdiente Ovationen. uhr

Konzerttermine und Karten: www.jazz-syndikat.de