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Die Gesundheitsmesse „Salut!plus“ - Experten stehen Rede und Antwort

Beratung zu Vorsorgeuntersuchungen z.B. bei Darmkrebs
Beratung zu Vorsorgeuntersuchungen z.B. bei Darmkrebs FOTO: Oliver Morguet
„Salut!plus“, die Gesundheits-messe für alle, findet am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Mai, zum zweiten Mal in Saarbrücken statt. Gekoppelt ist sie an den Gesundheitskongress „Salut!“, der zuvor ebenfalls in der Congresshalle stattfindet.

Erst vor zwei Jahren wurden neben dem Forum für Ärzte und Fachpublikum mit Vorträgen und Diskussionen die Bevölkerung mit einbezogen. Dies signalisiert das „Plus“ im Namen, denn gerade für die Patienten oder solche Menschen, die es gar nicht erst werden wollen, ist der Besuch der Gesundheitsmesse mit einem Mehrwert an Informationen, Mitmachangeboten und Tests ausgestattet. „Die Patienten müssen eine Rolle spielen. Da haben wir in den vergangenen Jahren gemerkt, dass wir noch mehr machen müssen“, heißt es aus der Presseabteilung der Veranstalter, wozu die Agentur WOK aus Berlin und Lang Consult aus Saarbrücken gehören.




Der Kongress zu Gesundheitsthemen - die Idee stammt von Gesundheitsexperte Armin Lang - ist der größte, der im Saarland angesiedelt ist. Mehr als 700 Experten aus allen Bereichen der Versorgung und Gesundheitswirtschaft werden beim Gesundheitskongress „SALUT! DaSein gestalten“ erwartet. Gestaltungsverantwortung für Gesundheit und Pflege, Prävention, betriebliches Gesundheitsmanagement, betriebliche Gesundheistförderung und innovative Versorgungsangebote sind die Kernthemen der Veranstaltung. Ergänzt werden sie mit Themen aus den Lebenswelten der Bürger wie dem Wohnen, der Digitalisierung, der psychischen Gesundheit, Leben im Alter und Leben mit chronischen Krankheiten.

Nach erfolgreicher Premiere im vergangenen Jahr rücken Kongress und Messe 2018 noch näher zusammen, was die konsequente Weiterentwicklung des Gedankens ist, nicht nur über die Bürger, sondern vor allem mit ihnen zu reden. Am Samstag und Sonntag begegnen sich Profis und Privatbesucher in ausgewählten Dialogforen, tauschen Erfahrungen aus dem „wahren“ Leben aus und kommunizieren auf Augenhöhe. Der Schwerpunkt der diesjährigen Messe liegt auf der Pflege, ein Thema, das auch wegen des demografischen Wandels immer wichtiger wird. Umso dankbarer sind Betroffene und deren Angehörige über Informationen, wie man häusliche Pflege gut oder besser gestalten kann, welche Hilfsmittel und -angebote es gibt oder auf welche finanzielle Unterstützung sie in diesem Zusammenhang bauen können. Nicht nur für diese Personengruppe dürfte also das Saarbrücker Messeangebot sehr hilfreich sein. Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft, aus der Medizin und dem Gesundheitshandwerk sind in der Congresshalle vertreten, aber auch Reha- und Pflegeeinrichtungen, Berufsorganisationen und Krankenkassen. Doch neben dem älteren Publikum sind auf der Messe ebenso junge Menschen richtig, die sich mit dem Gedanken tragen, im Bereich der Pflege oder der Gesundheit zu arbeiten. Nicht nur Senioren und Menschen im fortgeschrittenen Alter sind zunehmend pflegebedürftig. Gerade der jungen Generation muss ebenfalls die enstprechende Aufmerksamkeit gewidmet werden, weshalb auch das Thema Kindergesundheit eine Rolle spielt. Experten geben bei der Messe Antworten auf brennende Fragen oder entsprechende Tipps. Diskutieren und informieren – das ist das große Anliegen von „Salut!plus“. Das Spektrum der Gesundheit und Pflege ist groß, die Themen sind vielfältig. Gerade weil die Besucher, anders als beim Kongress, kein Fachpublikum sind, wird die Theorie um viele praktische Tests ergänzt. So wird an einem Stand der Blutdruck gemessen und die Werte besprochen – Beratung für eine gesunde Lebensweise inklusive. Und das alles gibt es kostenlos.

Weitere Infos unter

www.salutplus.de.⇥cju

Krankenkassen führen Gesundheitschecks durch.
Krankenkassen führen Gesundheitschecks durch. FOTO: gmlr / Wiedl;GMLR
Verbraucherschutzminister Reinhold Jost testete einen Parkinson-Simulationsanzug.
Verbraucherschutzminister Reinhold Jost testete einen Parkinson-Simulationsanzug. FOTO: gmlr / GMLR
Rehakliniken zeigen beispielhaft Anwendungen bei rheumatischen Erkrankungen.
Rehakliniken zeigen beispielhaft Anwendungen bei rheumatischen Erkrankungen. FOTO: gmlr / Wiedl;GMLR