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Leserbrief CDU-Attacken gegen Deutsche Umwelthilfe
Arbeitsplätze bewusst gefährdet

Die Deutsche Umwelthilfe ist ein Lobbyverein, der mit Geld vom weltgrößten Hersteller von Hybridfahrzeugen gegen deutsche Dieseltechnologie klagt. Da Toyota keine Dieselfahrzeuge mehr in Europa verkauft, ist die DUH der Werbemotor für den japanischen Autobauer. Die Beschäftigten der deutschen Autoindustrie können nur hoffen, dass die Hetzjagd gegen den wirtschaftlichsten Verbrenner unter Zuhilfenahme fragwürdiger Messdaten bald ein Ende findet und der DUH die Gemeinnützigkeit entzogen wird. Die Industriefeindlichkeit in Deutschland nimmt mittlerweile erschreckende Ausmaße an, auch in den Parteien. Wissen die noch, von wessen Steuergeld unser Sozialstaat finanziert wird? Aus ökologischer Verblendung nimmt man die Gefährdung Tausender Arbeitsplätze bewusst in Kauf, die Folgen für das Saarland kann man an fünf Fingern abzählen. Der Diesel ist nur der Anfang, mit dem Benziner geht’s weiter, und dann ist die Ölheizung zu Hause dran. Dass die Gemeinnützigkeit eines Vereins in einem Rechtsstaat überprüft werden muss und dies auch mal gefordert werden darf, besonders nach solch zweifelhaftem Gebaren, soll also ein „Politikum“ sein? Immerhin bringen Teile der CDU den Mut auf, gegen eine mehr als dubiose Vereinigung, die ein pseudo-ökologisches Mäntelchen trägt, aufzubegehren. Völlig unverständlich ist der Widerstand der SPD gegen die Initiative, diesem Abmahnverein die Gemeinnützigkeit abzusprechen. Weiß die SPD eigentlich noch, wen sie vertritt und wen nicht? Nicht jeder kann als industriefeindlicher Ökofanatiker durch die Lande radeln, es gibt auch noch Menschen die es sich nicht leisten können, in der Stadt zu wohnen und auf das Auto angewiesen sind.