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Die "Braunschweiger Zeitung" meint zur Unterdrückung der Fotos amerikanischer Folteropfer:

Die "Braunschweiger Zeitung" meint zur Unterdrückung der Fotos amerikanischer Folteropfer:"Das Spiel der Konservativen ist brandgefährlich. Denn die Cheneys des Landes liefern den islamistischen Gruppen vom Nahen Osten bis nach Afghanistan und Pakistan Munition: Amerika ist der Feind und wird es bleiben - allen beschwörenden Formeln Obamas zum Trotz

Die "Braunschweiger Zeitung" meint zur Unterdrückung der Fotos amerikanischer Folteropfer:"Das Spiel der Konservativen ist brandgefährlich. Denn die Cheneys des Landes liefern den islamistischen Gruppen vom Nahen Osten bis nach Afghanistan und Pakistan Munition: Amerika ist der Feind und wird es bleiben - allen beschwörenden Formeln Obamas zum Trotz. In der Unterdrückung der Folter-Fotos liegt für die USA ein viel größeres Risiko als in deren Veröffentlichung: Es ist das Gift des Misstrauens. Barack Obama muss eine bittere Lektion lernen." Die "tageszeitung" aus Berlin beobachtet die Spannungen in der Linkspartei: "Die Spannungen in der Linkspartei sind enorm. Im Osten ist sie eine manchmal allzu brave Reformpartei, im Westen blinkt sie Richtung Fundamentalopposition. Deshalb sind der Übertritt von Sylvia-Yvonne Kaufmann in die SPD und der Austritt des Berliner Finanzexperten Carl Wechselberg mehr als Einzelfälle. (. . .) Sie deuten an, dass Pragmatiker und strikt antikapitalistische Linke eine Zweckbündnis eingegangen sind. Ob das haltbar ist, wird sich zeigen, wenn die Linkspartei entschieden hat, was sie sein will: sozialpopulistische Protestpartei oder pragmatische Reformpartei. Dieser Tag wird kommen - auch wenn die Parteispitze ihn gern auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben will. Die "Stuttgarter Zeitung" meint zum selben Thema:"Wenige Monate vor der Bundestagswahl gerät die Linke in schwere See. Vor allem Parteichef Oskar Lafontaine steht in der Kritik. Ihm wird von den Abtrünnigen Sektierertum vorgeworfen. Beklemmend muss für Lafontaine vor allem sein, dass die beiden einen Vorwurf formulieren, den weite Teile des vor allem im Osten beheimateten gemäßigten Flügels uneingeschränkt teilen." Die "Frankfurter Rundschau" beschäftigt der Kita-Streik: "Auch Erzieherinnen haben das Recht zu streiken und besonders häufig haben sie davon bislang nicht Gebrauch gemacht. Trotz des Ärgers dürften keineswegs alle Eltern vor Wut über den Arbeitskampf schäumen. Immerhin haben die Gewerkschaften versucht, sie rechtzeitig zu informieren. Und: Es ist auch im Interesse der Kinder, wenn Erzieherinnen bessere Arbeitsbedingungen haben. Lärm nervt nicht nur Erwachsene. Und überlastete Betreuer sind schlechte Betreuer."