Deutscher Wald auf der Terrasse

Deutscher Wald auf der Terrasse

Tropenholz war als Terrassendiele lange Zeit weit verbreitet. Der Verkauf nicht zertifizierter Tropenhölzer ist aber seit 2013 von der EU verboten. Eine Alternative ist Dauerholz aus Deutschland.

Kiefer aus dem Wald um die Ecke als Terrassendiele im Garten? Das geht nicht! Ging nicht, muss es jetzt heißen. Tropenholz wie z.B. Teak oder Bangkirai galt jahrelang als das am besten geeignete Terrassenholz. Der Verkauf von Tropenhölzern aus nicht zertifizierten Wäldern wurde allerdings von Seiten der EU seit 2013 verboten. Eine Alternative zu dem dann vermutlich teurer werdenden Tropenholz steht schon bereit und kommt direkt aus Deutschland.

Das sogenannte Dauerholz wird aus heimischem Kiefernholz hergestellt und anschließend veredelt. Das Holz wird dabei bis in den Kern mit Wachs getränkt und ist somit dauerhaft haltbar, stabil und resistent gegen Pilze und Feuchtigkeit. Dauerholz verbindet demnach die Material-Vorteile von Tropenholz mit den Vorteilen der Produktion im eigenen Land: Der Transport über die Weltmeere entfällt und der Regenwald wird nachhaltig geschont.

Dauerholz wird ausschließlich über den Holzfachhandel vertrieben. Auch da spielt die regionale Herkunft eine Rolle – viele Händler kennen sogar das Werk und können deshalb besonders gut beraten. Fragen zu Dauerholz können schnell beantwortet und Sonderwünsche relativ schnell erfüllt werden. Nebenbei sichert das Holz „Made in Germany“ natürlich auch Arbeitsplätze. Auch die Nachbarländer Schweiz, Österreich, Benelux und Polen führen mittlerweile die deutsche Alternative zum Tropenholz.

Terrassendielen aus dem wachsimprägnierten Holz überzeugen durch Rutschfestigkeit, Splitterarmut und dauerhafte Haltbarkeit, auf die Dauerholz 15 Jahre Garantie gibt. Neu sind Dielen mit einer ganz glatten Oberfläche, die eine „Schiffsplankenoptik“ ermöglichen, was momentan laut Garten- und Landschaftsbauern besonders im Trend liegt. tdx/red