Deutsche Banken sehen Enteignung nur als letzten Ausweg

Berlin. Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat das vom Bundestag beschlossene Gesetz zur möglichen Verstaatlichung von Banken verteidigt, gleichzeitig aber darauf bestanden, dass diese nur als letzter Ausweg erfolgen darf

Berlin. Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat das vom Bundestag beschlossene Gesetz zur möglichen Verstaatlichung von Banken verteidigt, gleichzeitig aber darauf bestanden, dass diese nur als letzter Ausweg erfolgen darf. "In einer systemischen Krise muss der Staat kurzfristig handlungsfähig sein — etwa zur Sicherung von Stabilisierungsmaßnahmen, die er bereits geleistet hat", sagte BdB-Präsident Klaus-Peter Müller. "Bevor der Staat Unternehmen vollständig übernimmt, müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein." Die Enteignung von Aktionären dürfe nur Ultima Ratio sein. Es dürfe keine schnellen, zackigen Enteignungen geben. ddp

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