| 00:00 Uhr

Deutsche Bank an der Saar sieht sich auf solidem Wachstumskurs

Saarbrücken. Volker Meyer zu Tittingdorf

Die Deutsche Bank in der Region Saarbrücken-Trier zieht eine positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres. "2014 war in unserem Privat- und Firmenkundengeschäft ein Jahr soliden Wachstums", sagte gestern Marie-Therese Bettscheider, Sprecherin der Geschäftsleitung der Deutschen Bank Saarbrücken . Das Geschäftsvolumen , also die Summe aller Einlagen, Investments und Kredite sei in der Region auf rund 3,4 Milliarden Euro gestiegen. Im Jahr zuvor seien es noch 3,2 Milliarden gewesen. Dabei habe die Kreditsumme um 4,4 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zugelegt, sagte Bettscheider. Das Wachstum kam zustande, obwohl die Gesamtzahl der Kunden in der Region von rund 100 000 auf 96 000 zurückgegangen ist.

Besonders auffällig war aus Bettscheiders Sicht ein zunehmendes Interesse an Wertpapieren. "Angesichts von Null-Zinsen für risikoarme Anlageformen kehren mehr und mehr Kunden an die Kapitalmärkte zurück." So stieg denn auch das Depotvolumen in der Region auf 1,2 Milliarden Euro . 2013 waren es noch 1,1 Milliarden. Und insgesamt verwalte die Bank im Saarland und in Rheinland-Pfalz mehr als zwei Milliarden Euro an Kundengeldern, erläutert Tanja Simon, die in der Marktregion Mainz-Saarbrücken-Wiesbaden das Vermögensmanagement leitet. Klar sei, "dass mit Augenmaß ins Risiko gehen muss, wer sein Vermögen im Niedrigzinsumfeld erhalten oder vermehren möchte". Daher sei der Bedarf an Beratung immens, gerade weil die Kunden Erträge über der Inflationsrate erreichen, aber zugleich ihr Vermögen nicht aufs Spiel setzen wollten.